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Viel Herzblut für die Zucht und Berglandwirtschaft: Hubgut in Zell am See
Auf 1.000 Metern Seehöhe über dem Zeller Becken bewirtschaften Hannes und Margret Hofer ihren Bio-Heumilchbetrieb. Die Original-Pinzgauer-Rinder prägen den Betrieb seit Generationen. Hannes engagiert sich seit seiner Jugend mit großer Leidenschaft für die Zucht und wurde kürzlich zum Obmann des Rinderzuchtverbandes Salzburg gewählt.
Der Betrieb setzt auf eine möglichst autarke Wirtschaftsweise. Eine Kaltbelüftung für die Heuwirtschaft, eine 28-kWp-PV-Anlage und ein Stromspeicher unterstützen die nachhaltige Bewirtschaftung. Die Kühe werden in Kombinationshaltung mit täglichem Auslauf gehalten, was sich positiv auf die Tiergesundheit auswirkt. Züchterisch liegt der Fokus auf langlebigen, vitalen und funktionalen Kühen.
Neben der Rinderzucht betreibt die Familie auch eine Tauernscheckenziegenzucht. Die Tiere weiden auf einem sieben Kilometer entfernten Lehen und verbringen den Sommer auf der Alm. Die Vermarktung erfolgt über Versteigerungen sowie Direktvermarktung.
Ein weiteres Standbein sind zwei Ferienwohnungen. Besonders Familien schätzen das authentische Hofleben und die hofeigenen Produkte wie Heumilch, Käse, Joghurt, Brot, Wurst oder Vogelbeerschnaps. „All unsere Standbeine bewegen sich in Nischen und wir fühlen uns damit rundum wohl“, so Hannes und Margret Hofer.