Schweine- und Ferkelpreise KW 26/2026
Während das Angebot an der Schlachthoframpe von ausgeglichen bis leicht rückläufig ist und
auch hitzebedingte Einbußen bei den Tageszunahmen sichtbar werden, lassen sich selbst
diese Mengen schleppend vermarkten. Das glücklicherweise moderate Angebot ist noch zu
hoch. Der Appetit leidet gleichermaßen wie auch die Fresslust der Schweine. Forderungen
nach weiteren Preisrücknahmen aus Deutschland konnte aufgrund der mehrheitlich ausgeglichenen Verhältnisse nicht stattgegeben werden. In Spanien setzt man weiterhin auf das Zurückfahren der Schlachtintensität, um auf die zähe Nachfrage zu reagieren.
In Österreich machen sich die hohen Temperaturen ebenfalls bemerkbar. Das durchschnittliche Schlachtgewicht sank diese Woche auf 99,3 kg. Der zu erwartende Übergang in die Urlaubszeit
bedeutet im Gegenzug, dass die Hauptgrillsaison traditionell mit Mitte Juli zu Ende geht. Auch
hierzulande ist zu viel Ware im Vergleich zur Nachfrage am Markt. Marktdruck durch turbulente Verschiebungen im Export kommt erschwerend hinzu. Zu hoffen bleibt, dass jegliches gesellschaft-
liche Event in diesem Zeitfenster reichlich Schweinefleisch auf die Teller bringt. Ernüchternd kommt
es dem Marktanalysten vor, dass bei bestem Grillwetter, anders als üblich, die Nachfrage schwächelt
und die Aussichten auf Preissteigerungen weiter in die Ferne rücken lässt.
Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
auch hitzebedingte Einbußen bei den Tageszunahmen sichtbar werden, lassen sich selbst
diese Mengen schleppend vermarkten. Das glücklicherweise moderate Angebot ist noch zu
hoch. Der Appetit leidet gleichermaßen wie auch die Fresslust der Schweine. Forderungen
nach weiteren Preisrücknahmen aus Deutschland konnte aufgrund der mehrheitlich ausgeglichenen Verhältnisse nicht stattgegeben werden. In Spanien setzt man weiterhin auf das Zurückfahren der Schlachtintensität, um auf die zähe Nachfrage zu reagieren.
In Österreich machen sich die hohen Temperaturen ebenfalls bemerkbar. Das durchschnittliche Schlachtgewicht sank diese Woche auf 99,3 kg. Der zu erwartende Übergang in die Urlaubszeit
bedeutet im Gegenzug, dass die Hauptgrillsaison traditionell mit Mitte Juli zu Ende geht. Auch
hierzulande ist zu viel Ware im Vergleich zur Nachfrage am Markt. Marktdruck durch turbulente Verschiebungen im Export kommt erschwerend hinzu. Zu hoffen bleibt, dass jegliches gesellschaft-
liche Event in diesem Zeitfenster reichlich Schweinefleisch auf die Teller bringt. Ernüchternd kommt
es dem Marktanalysten vor, dass bei bestem Grillwetter, anders als üblich, die Nachfrage schwächelt
und die Aussichten auf Preissteigerungen weiter in die Ferne rücken lässt.
Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (+/- 0,00) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,94 (+/-0,00) | € 0,84 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Nachfrage weiterhin schwach!
Nach einem um diese Zeit beispiellosen Preissturz auf den europäischen Ferkelmärkten, gibt es
in der aktuellen Vermarktungswoche eine Stabilisierung der Ferkelnotierungen. Noch eher wenige
Anzeichen für Verbesserungen zeigen sich beim Absatzgeschehen.
Zwar ist das frische Angebot nach wie vor nicht drängend, die Nachfrage bleibt aber sehr deutlich
unter gewohntem Niveau. Die Verunsicherung der Schweinemäster ob der unerwartet schlechten
Marktlage ist in Ihrem Einstallverhalten deutlich erkennbar.
Am heimischen Ferkelmarkt gibt es von Woche zu Woche ein Auf und Ab beim Absatzgeschehen. Ferkelrückstellungen lassen sich aber aktuell nirgends vermeiden. Die Ferkelnotierung bewegt sich
auf dem inzwischen sehr niedrigen Niveau seitwärts (2,75 Euro).
Nach einem um diese Zeit beispiellosen Preissturz auf den europäischen Ferkelmärkten, gibt es
in der aktuellen Vermarktungswoche eine Stabilisierung der Ferkelnotierungen. Noch eher wenige
Anzeichen für Verbesserungen zeigen sich beim Absatzgeschehen.
Zwar ist das frische Angebot nach wie vor nicht drängend, die Nachfrage bleibt aber sehr deutlich
unter gewohntem Niveau. Die Verunsicherung der Schweinemäster ob der unerwartet schlechten
Marktlage ist in Ihrem Einstallverhalten deutlich erkennbar.
Am heimischen Ferkelmarkt gibt es von Woche zu Woche ein Auf und Ab beim Absatzgeschehen. Ferkelrückstellungen lassen sich aber aktuell nirgends vermeiden. Die Ferkelnotierung bewegt sich
auf dem inzwischen sehr niedrigen Niveau seitwärts (2,75 Euro).
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 26/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,75 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,75 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,75 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,62 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,94 | (+/- 0,00) |