Maul- und Klauenseuche: Kleine Grenzübergänge vor Schließung
Aufgrund der grassierenden Maul- und Klauenseuche sollen kleine Grenzübergänge in Österreich geschlossen werden. Ein Sprecher der zuständigen Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) im Gesundheitsministerium bestätigte der APA am Mittwoch einen Bericht der Gratiszeitung "Heute" (online). Derzeit werde bereits an einer entsprechenden Verordnung für das Innenministerium gearbeitet. Damit werde das Innenministerium zur Schließung der betroffenen Übergänge ermächtigt.
Die Maßnahme betreffe in erster Linie Übergänge "überall da, wo Kontrollen nicht möglich sind", wurde der Sprecher vom Nachrichtenportal zitiert. "Die großen Grenzübergänge bleiben offen", hieß es zur APA. Zuletzt war es in der benachbarten Slowakei zu einem Ausbruch gekommen. Hinweise auf eine Einschleppung nach Österreich gebe es derzeit noch nicht.
Rufe nach schärferen Maßnahmen
Zuvor waren Rufe für flächendeckende Kontrollen sowie Grenzkontrollen laut geworden. Diese seien zusammen mit dem "Auslegen von Seuchenteppichen an den Grenzen überfällig", teilte die burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner in einer Aussendung mit. "Auch die Grenzkontrollen müssen endlich lückenlos erfolgen", sagte sie. Das Innenministerium müsse "endlich in die Gänge kommen, bevor Schlimmeres passiert", so Haider-Wallner.
In der Slowakei - konkret in Dunajská Streda - steht auch das Bundesheer seit 26. März im Einsatz. Die Kräfte der "Austrian Forces Disaster Relief Unit" (AFDRU), einer Spezialeinheit für Katastrophenhilfeeinsätze im In- und Ausland, behandelten dort in bisher mehr als 140 Arbeitsstunden mehr als 3.000 Lkw mit 120.000 Litern Wasser und 1.200 Litern Chemikalien zur Dekontamination. Der Einsatz werde voraussichtlich noch zwei weitere Wochen andauern, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Im Rahmen der "European Civil Protection and Humanitarian Aid Operations" waren 53 Soldaten mit 18 Fahrzeugen und Ausrüstung entsandt worden.
In der Slowakei - konkret in Dunajská Streda - steht auch das Bundesheer seit 26. März im Einsatz. Die Kräfte der "Austrian Forces Disaster Relief Unit" (AFDRU), einer Spezialeinheit für Katastrophenhilfeeinsätze im In- und Ausland, behandelten dort in bisher mehr als 140 Arbeitsstunden mehr als 3.000 Lkw mit 120.000 Litern Wasser und 1.200 Litern Chemikalien zur Dekontamination. Der Einsatz werde voraussichtlich noch zwei weitere Wochen andauern, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Im Rahmen der "European Civil Protection and Humanitarian Aid Operations" waren 53 Soldaten mit 18 Fahrzeugen und Ausrüstung entsandt worden.