Emotionen auf der Leinwand
Bildergalerie
(10 Fotos)
Grafiker Georg Schreder arbeitet mit Drucktechnik © Dürnberger
Zeichnung © Dürnberger
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Georg in der Ausstellung Schloss Ritzen © Dürnberger
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Georg Schreder malt erst seit er in Pension ist. Vorher hatte der Nebenerwerbsbauer für sein Hobbby keine Zeit. Zusätzlich zur Arbeit in der Landwirtschaft hat der gelernte Grafiker seinen Beruf ausgeübt. 1986 ergriff er die Chance, gemeinsam mit seiner Frau Anita das Reformhaus in Saalfelden zu übernehmen. Dort hat das Paar auch eigene Produkte wie Schafkäse, Butter, Joghurt etc. verkauft. Als die Tochter in das Geschäft einstieg, blieb endlich mehr Zeit für persönliche Interessen.
Dunkle Trauerzeit
Anita schenkte ihm einen Aquarellkurs, seither verfolgt Georg sein Hobby mit großer Leidenschaft. Derzeit arbeitet er am liebsten mit Öl und Drucktechnik. Er hat inzwischen etliche Kurse für verschiedene Techniken besucht und ist Mitglied einer Gruppe von Künstlern, die sich regelmäßig in Maishofen trifft.
Als seine Frau mit nur 60 Jahren an Krebs starb, hat Georg seine Trauer in Bildern verarbeitet. „Wir hatten eine starke Beziehung, für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen. Ich konnte lange nicht mehr in bunten Farben malen“, schildert der 76-Jährige. Die Werke aus dieser dunklen Zeit wurden in Saalfelden in der Friedhofskapelle ausgestellt. „Das hat viele Besucher berührt und mir geholfen den Schmerz zu verarbeiten.“
Als seine Frau mit nur 60 Jahren an Krebs starb, hat Georg seine Trauer in Bildern verarbeitet. „Wir hatten eine starke Beziehung, für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen. Ich konnte lange nicht mehr in bunten Farben malen“, schildert der 76-Jährige. Die Werke aus dieser dunklen Zeit wurden in Saalfelden in der Friedhofskapelle ausgestellt. „Das hat viele Besucher berührt und mir geholfen den Schmerz zu verarbeiten.“
Bunte Gegenwart
Heute malt er wieder in leuchtenden Farben. Er hat immer einen Skizzenblock dabei und hält fest, was er unterwegs beobachtet. Egal ob das in den Bergen im Pinzgau oder am Strand von Kalifornien ist. Hier verbringt er nämlich stets einige Wochen im Jahr, da er eine Fernbeziehung mit einer Amerikanerin führt. Kennen- und liebengelernt hat er Nancy bereits vor mehr als 50 Jahren.
Sie war damals für ein Austauschprogramm in Österreich. Nach ihrer Rückkehr hat er sie sogar in Amerika besucht, aber eine Zukunft war für das Paar nicht realistisch. Der Kontakt brach ab, erst nach dem Tod seiner Frau hat Georg seine Jugendliebe gesucht. Teils aus Neugierde, teils aus Einsamkeit stellte er Nachforschungen an und hat Nancy gefunden.
Seither pendeln beide zwischen zwei völlig verschiedenen Welten. Zum Glück ist sein Schwiegersohn selber Bauer und bewirtschaftet auch den Diesbachhof. Dadurch hat Georg genug Freiheit zum Malen und Reisen.
Sie war damals für ein Austauschprogramm in Österreich. Nach ihrer Rückkehr hat er sie sogar in Amerika besucht, aber eine Zukunft war für das Paar nicht realistisch. Der Kontakt brach ab, erst nach dem Tod seiner Frau hat Georg seine Jugendliebe gesucht. Teils aus Neugierde, teils aus Einsamkeit stellte er Nachforschungen an und hat Nancy gefunden.
Seither pendeln beide zwischen zwei völlig verschiedenen Welten. Zum Glück ist sein Schwiegersohn selber Bauer und bewirtschaftet auch den Diesbachhof. Dadurch hat Georg genug Freiheit zum Malen und Reisen.