Auf der Alm sein Glück gefunden
„I bin schafedamisch“, sagt Anton Aberger, der weitum nur als „Schafe-Toni“ bekannt ist. Schon als Kind hatte er eigene Schafe, die er selber gekauft hat. Im Sommer hütete er sie mit Schafen anderer Bauern auf der Fürthermoaralm am Mooserboden in Kaprun. Bis zu 1.200 Tiere wurden hier betreut, heute sind es noch rund 500. Es kam auch vor, dass die Schafe eingeschneit wurden und Mensch und Tier mit dem Hubschrauber gerettet werden mussten.
Die ursprüngliche Alm musste in den 1930-er Jahren dem Kraftwerksbau weichen und liegt jetzt am Grund des Stausees. Trotz der unwirtlichen Lage kaufte der Großvater die Hochalm zurück. Für die Arbeiter vom Kraftwerk begann man mit einem kleinen Ausschank, der sich zu einer großen Gastwirtschaft entwickelte und heute ein beliebtes Ausflugsziel ist.
60 Almsommer lang war der Toni hier Wirt und Senner.In dieser langen Zeit gab es viele schöne Momente und große Erfolge, aber auch tragische Schicksalsschläge. Vor elf Jahren schilderte Toni in dem Buch „So vü Leben“ seine Erlebnisse in den Bergen. Weil seither viel passiert ist, wurde es nun überarbeitet, erweitert und unter dem Titel „No mehr Leben“ neu aufgelegt.
Viele Fotos ergänzen die lebhaften Erinnerungen des 74-Jährigen. Es enthält lustige Begebenheiten, aber auch sehr traurige Ereignisse wie den Verlust von Sohn Christian. Seiner Frau Martina, die 2019 überraschend verstarb, ist ein Kapitel gewidmet. „Mit ihr haben wir die Seele der Fürthermoaralm verloren“, heißt es darin.
Viele Fotos ergänzen die lebhaften Erinnerungen des 74-Jährigen. Es enthält lustige Begebenheiten, aber auch sehr traurige Ereignisse wie den Verlust von Sohn Christian. Seiner Frau Martina, die 2019 überraschend verstarb, ist ein Kapitel gewidmet. „Mit ihr haben wir die Seele der Fürthermoaralm verloren“, heißt es darin.
Zwei Jahre später wurde die gerade renovierte Almhütte durch einen Brand wegen eines technischen Defekts völlig vernichtet. Bei dem Versuch, persönliche Gegenstände zu retten, erlitt Toni eine Rauchgasvergiftung. Nach der ersten Verzweiflung beschloss die Familie, die Hütte neu aufzubauen.
Er erwähnt auch ein Projekt, das ihm besonders gelungen ist, die Flurbereinigung in Piesendorf. 830 Grundstücke wurden neu geordnet und auf 300 zusammengelegt. Ein Meilenstein für den Ort, aber die schwierigen Verhandlungen mit den Grundeigentümern forderten ihren Tribut und führten bei ihm zum Burnout.
Trost und Zuversicht geben ihm seine zwei Töchter und die Enkelkinder. Weil der Toni aber nicht allein sein kann, hat er eine neue Partnerin gesucht, sogar mit Hilfe einer Agentur. Das sei nicht einfach gewesen, erzählt er in seiner humorvollen Art. Er wollte eine Frau, die seine Interessen mit ihm teilt wie die Liebe zu den Bergen, die Jagd und das Schifahren. Meist habe sich aber bald herausgestellt, dass die Bewerberin nicht zu ihm passe. „Eine hat mir gefallen, aber sie wollte nur ans Meer fahren.“
Das Schicksal hat dann Dagmar, die ehemalige Wirtin vom Tauernhaus Ferleiten, auf die Alm geführt. Die zwei haben sich schon ewig flüchtig gekannt, jetzt hat‘s gefunkt. Nur sein üppiger Bart hat ihr nicht gefallen. Darum verzichtet der Toni für seine neue Liebe nun auf sein bisheriges Markenzeichen.
Das Schicksal hat dann Dagmar, die ehemalige Wirtin vom Tauernhaus Ferleiten, auf die Alm geführt. Die zwei haben sich schon ewig flüchtig gekannt, jetzt hat‘s gefunkt. Nur sein üppiger Bart hat ihr nicht gefallen. Darum verzichtet der Toni für seine neue Liebe nun auf sein bisheriges Markenzeichen.
"No mehr Leben"
Kontakt:
Tel. 0664/4151545
a.aberger@icloud.com
Kontakt:
Tel. 0664/4151545
a.aberger@icloud.com