Wo Landwirtschaft und Pädagogik zusammenfinden
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Im Bild von links Kammerrätin Conny Rohrmoser, Ortsbäuerin Magdalena Schinwald, Viktoria (Viki) und Andreas Rinnerthaler mit ihren Kindern, LK-Präsident Rupert Quehenberger und Vizebürgermeister Matthias Altmann. © LK/Dürnberger
Der Lenzihof verbindet bäuerliche Praxis mit einem qualifizierten pädagogischen Angebot für Familien. © LK/Dürnberger
Bäuerin Viktoria Rinner-
thaler ist inklusive Elementarpädagogin, Frühförderin und Horterzieherin. Heute nutzt sie gerade die Besonderheiten des Bauernhofs gezielt für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Viele Jahre habe ich gedacht, dass sich meine pädagogische Arbeit und unser Hof aufgrund der Rahmenbedingungen kaum verbinden lassen. Heute sehe ich gerade darin die Stärke: Kinder können hier Verantwortung übernehmen, Beziehungen zu Tieren aufbauen und Landwirtschaft unmittelbar erleben“, so Viktoria Rinnerthaler anlässlich der Hoftafelverleihung.
Im Rahmen der tiergestützten Intervention arbeitet sie mit einzelnen Kindern sowie in Kleingruppen. Über die Beziehung und den angeleiteten Kontakt zu den Tieren sollen unter anderem Selbstvertrauen, Konzentration und soziale Kompetenzen gestärkt und neue Zugänge zu Lernen und persönlicher Entwicklung eröffnet werden. Bei „Schule am Bauernhof“ steht dagegen die Vermittlung landwirtschaftlicher Zusammenhänge im Mittelpunkt. Kinder erfahren beispielsweise, wie sich ein Kalb entwickelt oder wie Lebensmittel entstehen. Für ihre Angebote nimmt Viktoria Rinnerthaler auch die Förderung des Landes Salzburg für tiergestützte Interventionen am Bauernhof in Anspruch. Das Land unterstützt zertifizierte Green-Care-Betriebe mit 50 Euro je geförderter Einheit, maximal 11.000 Euro pro Betrieb und Kalenderjahr. „Tiergestützte Interventionen haben sich auf qualifizierten Bauernhöfen als eigenständige Dienstleistung etabliert. Mit der Salzburger Förderung setzen wir einen zusätzlichen Impuls: Sie erleichtert Familien den Zugang zu diesen Angeboten und stärkt gleichzeitig jene Betriebe, die mit viel Fachwissen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, betonte Landesrat Maximilian Aigner.
Gerade für kleinere Höfe bieten Green-Care-Dienstleistungen eine Möglichkeit, zusätzliche Wertschöpfung am Betrieb zu schaffen. „Bäuerliche Familienbetriebe können durch Diversifizierung die Wertschöpfung am Betrieb erhöhen, ohne dafür Flächen zuzupachten oder in teure Technik und Bauten investieren zu müssen. Entscheidend ist, dass ein neuer Betriebszweig fachlich und wirtschaftlich zum Hof passt und professionell betrieben wird – der Lenzihof ist dafür ein sehr gutes Beispiel“, betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg, Rupert Quehenberger. Daran knüpfte Kammerrätin Conny Rohrmoser mit Blick auf die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft an: „Das Internationale Jahr der Bäuerin rückt stärker ins Bewusstsein, welches fachliche Potenzial Frauen in die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe einbringen.“
Im Rahmen der tiergestützten Intervention arbeitet sie mit einzelnen Kindern sowie in Kleingruppen. Über die Beziehung und den angeleiteten Kontakt zu den Tieren sollen unter anderem Selbstvertrauen, Konzentration und soziale Kompetenzen gestärkt und neue Zugänge zu Lernen und persönlicher Entwicklung eröffnet werden. Bei „Schule am Bauernhof“ steht dagegen die Vermittlung landwirtschaftlicher Zusammenhänge im Mittelpunkt. Kinder erfahren beispielsweise, wie sich ein Kalb entwickelt oder wie Lebensmittel entstehen. Für ihre Angebote nimmt Viktoria Rinnerthaler auch die Förderung des Landes Salzburg für tiergestützte Interventionen am Bauernhof in Anspruch. Das Land unterstützt zertifizierte Green-Care-Betriebe mit 50 Euro je geförderter Einheit, maximal 11.000 Euro pro Betrieb und Kalenderjahr. „Tiergestützte Interventionen haben sich auf qualifizierten Bauernhöfen als eigenständige Dienstleistung etabliert. Mit der Salzburger Förderung setzen wir einen zusätzlichen Impuls: Sie erleichtert Familien den Zugang zu diesen Angeboten und stärkt gleichzeitig jene Betriebe, die mit viel Fachwissen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, betonte Landesrat Maximilian Aigner.
Gerade für kleinere Höfe bieten Green-Care-Dienstleistungen eine Möglichkeit, zusätzliche Wertschöpfung am Betrieb zu schaffen. „Bäuerliche Familienbetriebe können durch Diversifizierung die Wertschöpfung am Betrieb erhöhen, ohne dafür Flächen zuzupachten oder in teure Technik und Bauten investieren zu müssen. Entscheidend ist, dass ein neuer Betriebszweig fachlich und wirtschaftlich zum Hof passt und professionell betrieben wird – der Lenzihof ist dafür ein sehr gutes Beispiel“, betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg, Rupert Quehenberger. Daran knüpfte Kammerrätin Conny Rohrmoser mit Blick auf die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft an: „Das Internationale Jahr der Bäuerin rückt stärker ins Bewusstsein, welches fachliche Potenzial Frauen in die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe einbringen.“
Wichtiger Partner für die Gemeinde
Der Lenzihof ist mit seinen Bildungsangeboten auch eng mit der Gemeinde Köstendorf verbunden. Viktoria Rinner-
thaler arbeitet mit dem örtlichen Kindergarten sowie der Volks-, Sonder- und Mittelschule zusammen. Damit wird der Bauernhof zu einem zusätzlichen Lern- und Erfahrungsraum für Kinder aus Köstendorf.
„Wenn Kindergarten und Schulen einen Bauernhof regelmäßig nutzen, wird Landwirtschaft zu einem selbstverständlichen Teil der Bildungsarbeit vor Ort. Der Lenzihof schafft dafür kurze Wege und verbindet bäuerliche Praxis mit einem qualifizierten pädagogischen Angebot für unsere Familien“, betonte Vizebürgermeister Matthias Altmann.
Viktoria Rinnerthaler gründet derzeit den Verein „Lenzis Wunscherfüller – Unterstützungsverein für tiergestützte Pädagogik am Steinerlenz“. Der Verein soll die tiergestützte pädagogische Arbeit am Hof künftig unterstützen. „Mit dem Unterstützungsverein schafft Viktoria Rinnerthaler dafür jetzt eine zusätzliche Struktur – genau diese Bereitschaft weiterzudenken zeichnet innovative Betriebe aus“, betonte Günther Mayerl, Geschäftsführer der Green Care Entwicklungs- und Beratungs-GmbH.
Viktoria Rinnerthaler gründet derzeit den Verein „Lenzis Wunscherfüller – Unterstützungsverein für tiergestützte Pädagogik am Steinerlenz“. Der Verein soll die tiergestützte pädagogische Arbeit am Hof künftig unterstützen. „Mit dem Unterstützungsverein schafft Viktoria Rinnerthaler dafür jetzt eine zusätzliche Struktur – genau diese Bereitschaft weiterzudenken zeichnet innovative Betriebe aus“, betonte Günther Mayerl, Geschäftsführer der Green Care Entwicklungs- und Beratungs-GmbH.