SVS baut neues Gesundheitszentrum
Von Innerer Medizin, Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Neurologie, Orthopädie, Urologie bis zur Zahnheilkunde: Am Gelände der ehemaligen Wehrle-Klinik direkt neben der Wirtschaftskammer errichtet die Sozialversicherung der Selbständigen ein umfassendes Gesundheitszentrum. Ab etwa 2030 soll es für Wirtschaftstreibende ebenso offen sein wie für Bäuerinnen und Bauern. Den Startschuss dafür gaben am Montag der Woche SVS-Obmann Peter Lehner, Landwirtschaftskammerpräsident Rupert Quehenberger und Wirtschaftskammer-Präsident Peter Buchmüller.
One-Stop-Shop mit Schwerpunkt Vorsorge
„Es entsteht ein zeitgemäßes, funktionales und zentrales Gebäude. Unsere 100.000 Versicherten aus Salzburg erhalten eine Anlaufstelle für alle Anliegen zur sozialen Sicherheit“, sagte SVS-Obmann Peter Lehner Dienstagvormittag bei dem Pressegespräch und ergänzte: „Wir erfüllen ein altes Traditionshaus mit neuem Leben.“ „Das umfassende Angebot wird perfekt auf die Bedürfnisse der Unternehmer angepasst: mit Spitzenmedizin, einem umfangreichen Vorsorgeangebot und großzügigen Öffnungszeiten“, betonte Peter Buchmüller.
Service für Versicherte verbessert sich
Auch für Präsident Rupert Quehenberger ist das neue Gesundheitszentrum ein Meilenstein: „Die Tätigkeiten in der Salzburger Land- und Forstwirtschaft sind vielfältig, ebenso vielfältig sind die Krankheitsgefahren. Das Gesundheitszentrum wird diesen Anforderungen Rechnung tragen. Dazu werden die Bäuerinnen und Bauern von der geografischen Nähe und den kurzen Wartezeiten profitieren.“
Seit 2019 wird in Wien ein SVS-Gesundheitszentrum sehr erfolgreich betrieben, Zentren in Linz und Graz sind bereits im Bau. Die SVS will aus eigener Kraft insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.