Schweine- und Ferkelpreise KW 41/2026
Bis auf Italien werden von allen anderen relevanten EU-Marktteilnehmern zunehmend steigende Angebotsmengen und momentan noch stagnierende bis leicht sinkende Notierungen gemeldet.
Doch auch in Italien sank zuletzt der Preis im Edelteilbereich, beispielsweise beim Schlögel. In
Spanien ist die Entwicklung nicht unüblich. Bewegt sich der Basispreis in den Sommermonaten über
dem EU-Durchschnitt, dreht sich traditionell im Herbst die Situation. Märkte, welche bislang schlacht-
reife Schweine problemlos verkaufen konnten, sehen sich zunehmend dem Importdruck jener Länder
konfrontiert, in denen sich seit mehreren Wochen die Folgen des Schweinezyklus bemerkbar machen.
Dies sind in erster Linie Schlachtschweine, welche durch die Umrauscher vor 11 Monaten versetzt das Schlachtgewicht erreichten, oder hemmende Tageszunahmen durch z. B. Hitze, mittlerweile durch
kühlere Temperaturen aber auch frisches Futterangebot, der Vergangenheit angehören. Im Allgemeinen verhält sich das Geschäft mit Schweinefleisch impulslos.
In Österreich treffen die oben genannten Parameter beinahe zur Gänze zu. Auch hierzulande sieht man
dem steigenden Angebot an der Schlachthoframpe skeptisch entgegen. Zwar lässt sich – mit regionalen Unterschieden – das wöchentliche Angebot noch vermarkten, Rückstellungen sind jedoch keine Aus-
nahme mehr. Sowohl die Landwirtschafts- als auch die Schlachtbranche hoffen auf baldige Belebung
des Marktes durch das Anspringen der Verarbeitungsindustrie im Hinblick auf Weihnachten.
Im Export schmerzt allerdings hierzulande der Preisabstand zu Deutschland, welcher sich im heurigen
Jahr langsam, aber stetig vergrößert hat. In Österreich produzierte Schweine werden wohl immer teurer
produziert werden als in den Ländern Europas, die zu den „Big Playern“ der Schweineproduktion zählen.
Wird der Preisabstand jedoch zu groß, besteht die Gefahr, dass Schlachtbetriebe nur so viel heimische
Ware zukaufen, wie unbedingt nötig. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Doch auch in Italien sank zuletzt der Preis im Edelteilbereich, beispielsweise beim Schlögel. In
Spanien ist die Entwicklung nicht unüblich. Bewegt sich der Basispreis in den Sommermonaten über
dem EU-Durchschnitt, dreht sich traditionell im Herbst die Situation. Märkte, welche bislang schlacht-
reife Schweine problemlos verkaufen konnten, sehen sich zunehmend dem Importdruck jener Länder
konfrontiert, in denen sich seit mehreren Wochen die Folgen des Schweinezyklus bemerkbar machen.
Dies sind in erster Linie Schlachtschweine, welche durch die Umrauscher vor 11 Monaten versetzt das Schlachtgewicht erreichten, oder hemmende Tageszunahmen durch z. B. Hitze, mittlerweile durch
kühlere Temperaturen aber auch frisches Futterangebot, der Vergangenheit angehören. Im Allgemeinen verhält sich das Geschäft mit Schweinefleisch impulslos.
In Österreich treffen die oben genannten Parameter beinahe zur Gänze zu. Auch hierzulande sieht man
dem steigenden Angebot an der Schlachthoframpe skeptisch entgegen. Zwar lässt sich – mit regionalen Unterschieden – das wöchentliche Angebot noch vermarkten, Rückstellungen sind jedoch keine Aus-
nahme mehr. Sowohl die Landwirtschafts- als auch die Schlachtbranche hoffen auf baldige Belebung
des Marktes durch das Anspringen der Verarbeitungsindustrie im Hinblick auf Weihnachten.
Im Export schmerzt allerdings hierzulande der Preisabstand zu Deutschland, welcher sich im heurigen
Jahr langsam, aber stetig vergrößert hat. In Österreich produzierte Schweine werden wohl immer teurer
produziert werden als in den Ländern Europas, die zu den „Big Playern“ der Schweineproduktion zählen.
Wird der Preisabstand jedoch zu groß, besteht die Gefahr, dass Schlachtbetriebe nur so viel heimische
Ware zukaufen, wie unbedingt nötig. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (+/- 0,00) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,84 (+/- 0,00) | € 0,74 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt – Absatzkrise verschärft sich
Trotz weiterhin überschaubarer Angebotsmengen, leidet der Ferkelabsatz weiterhin stark, da die Ferkelnachfrage jetzt bereits viele Wochen unter dem frischen Angebot liegt. Damit wird der Ferkel-
rückstau in der freien Vermittlung von Woche zu Woche umfangreicher. Das wiederum löst auf den europäischen Ferkelmärkten Dumpingangebote aus. Die großen Produktionsländer unterbieten sich
dabei gegenseitig bei den frei zur Disposition angemeldeten Ferkeln. Die öffentlichen Ferkelnotierungen verbleiben auf dem extrem niedrigen Niveau.
In Österreich spitzt sich die Ferkelmarktsituation weiter zu. Aktuell steigt das Angebot in der Vermittlung spürbar an. Gleichzeitig bewegt sich die Nachfrage unter dem Niveau der Vorwochen. Diese Gemengelage löst einen weiteren Anstieg der Ferkelrückstellungen in der Vermittlung aus. Die Lage auf den betroffenen Betrieben wird immer problematischer. Die Notierung bewegt sich seitwärts (€ 2,25).
Trotz weiterhin überschaubarer Angebotsmengen, leidet der Ferkelabsatz weiterhin stark, da die Ferkelnachfrage jetzt bereits viele Wochen unter dem frischen Angebot liegt. Damit wird der Ferkel-
rückstau in der freien Vermittlung von Woche zu Woche umfangreicher. Das wiederum löst auf den europäischen Ferkelmärkten Dumpingangebote aus. Die großen Produktionsländer unterbieten sich
dabei gegenseitig bei den frei zur Disposition angemeldeten Ferkeln. Die öffentlichen Ferkelnotierungen verbleiben auf dem extrem niedrigen Niveau.
In Österreich spitzt sich die Ferkelmarktsituation weiter zu. Aktuell steigt das Angebot in der Vermittlung spürbar an. Gleichzeitig bewegt sich die Nachfrage unter dem Niveau der Vorwochen. Diese Gemengelage löst einen weiteren Anstieg der Ferkelrückstellungen in der Vermittlung aus. Die Lage auf den betroffenen Betrieben wird immer problematischer. Die Notierung bewegt sich seitwärts (€ 2,25).
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 41/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,25 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,25 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,25 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,62 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,84 | (+/- 0,00) |