Schweine- und Ferkelpreise KW 39/2026
Das kühlere Wetter bringt zusätzlich alle Schweine in Richtung Schlachthaken, welche im Sommer
mit Wachstumseinbußen zu kämpfen hatten. In Deutschland wurde der Druck letztlich so groß, dass
ein Preissturz von 15 Cent die Folge war. Ausschlaggebend war mitunter Dänemark, dort gibt es
große Probleme im Export. Es wird versucht, die Ware über Deutschland abzusetzen. Gleichzeitig
steigt der Warenimport aus Spanien und dem europäischen Umland wieder. In Summe ist auch die Verarbeitungsindustrie mit ausreichender Menge versorgt.
Österreich trifft diese Entwicklung hart. Die Rahmenbedingungen zur Preisreduktion sind hierzulande
ähnlich. Hinzu kommt trotz massiver Ernteeinbußen beim Mais jedoch die Tatsache, dass das in
Österreich weit verbreitete hofeigene Futter mit Mais zu traditionell besserem Wachstum führt. So
wird das Angebot an schlachtreifen Schweinen von Woche zu Woche mehr.
Im Export gerät die Situation hingegen ins Stocken. Der vor einigen Wochen erhoffte Warenfluss
nach Asien blieb bis dato aus und heimische Schlächter klagen über Probleme, ihre Ware absetzen
zu können. Die moderate Angebotsmenge Anfang September hielt dem Abwärtstrend noch entgegen.
In der aktuellen Schlachtwoche erreichten die Anmeldungen seitens der Schweinemäster ein Niveau, welches es zwar nicht im deutschen Ausmaß, aber letztlich unmöglich machte, sich dem Druck zu widersetzen.
Zähe Verhandlungen eilten der finalen Notierung von minus 12 Cent voraus.
mit Wachstumseinbußen zu kämpfen hatten. In Deutschland wurde der Druck letztlich so groß, dass
ein Preissturz von 15 Cent die Folge war. Ausschlaggebend war mitunter Dänemark, dort gibt es
große Probleme im Export. Es wird versucht, die Ware über Deutschland abzusetzen. Gleichzeitig
steigt der Warenimport aus Spanien und dem europäischen Umland wieder. In Summe ist auch die Verarbeitungsindustrie mit ausreichender Menge versorgt.
Österreich trifft diese Entwicklung hart. Die Rahmenbedingungen zur Preisreduktion sind hierzulande
ähnlich. Hinzu kommt trotz massiver Ernteeinbußen beim Mais jedoch die Tatsache, dass das in
Österreich weit verbreitete hofeigene Futter mit Mais zu traditionell besserem Wachstum führt. So
wird das Angebot an schlachtreifen Schweinen von Woche zu Woche mehr.
Im Export gerät die Situation hingegen ins Stocken. Der vor einigen Wochen erhoffte Warenfluss
nach Asien blieb bis dato aus und heimische Schlächter klagen über Probleme, ihre Ware absetzen
zu können. Die moderate Angebotsmenge Anfang September hielt dem Abwärtstrend noch entgegen.
In der aktuellen Schlachtwoche erreichten die Anmeldungen seitens der Schweinemäster ein Niveau, welches es zwar nicht im deutschen Ausmaß, aber letztlich unmöglich machte, sich dem Druck zu widersetzen.
Zähe Verhandlungen eilten der finalen Notierung von minus 12 Cent voraus.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (- 0,12) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,94 (- 0,10) | € 0,74 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt – Absatz schwächelt immer stärker
Der europäische Schweinemarkt entwickelt sich entlang der gesamten Produktionskette katastrophal.
Der Preissturz bei Schlachtschweinen, löst riesige Reaktionen auf den europäischen Ferkelmärkten
aus. Die exportorientierten Ferkelerzeugerländer geraten wegen der Kaufzurückhaltung ihrer ange-
spannten Abnehmer arg ins Trudeln. Ferkel aus den Niederlanden und aus Dänemark, aber auch aus Deutschland werden inzwischen zu irrwitzig niedrigen Preisen angeboten.
Durch diese Entwicklung gerät auch der heimische Ferkelmarkt mehr und mehr unter Druck. Eine
einmalige Ferkelrückstellung reicht vielerorts nicht mehr aus. Zweiwöchige Rückstellungen nehmen zu.
Die Rückstellmengen haben damit bereits einen kritischen Umfang erreicht.
Die heimische Ferkelnotierung wird in Anlehnung an den Preisrutsch in Deutschland um 40 Cent auf
2,25 Euro reduziert.
Diese ungewöhnliche und für die Ferkelerzeuger extrem schmerzliche Preisreduktion dient dazu, die aktuellen Absatzmengen zumindest halten zu können und mittelfristig wieder eine höhere Einstall-
bereitschaft bei Mästern zu bewirken.
Der europäische Schweinemarkt entwickelt sich entlang der gesamten Produktionskette katastrophal.
Der Preissturz bei Schlachtschweinen, löst riesige Reaktionen auf den europäischen Ferkelmärkten
aus. Die exportorientierten Ferkelerzeugerländer geraten wegen der Kaufzurückhaltung ihrer ange-
spannten Abnehmer arg ins Trudeln. Ferkel aus den Niederlanden und aus Dänemark, aber auch aus Deutschland werden inzwischen zu irrwitzig niedrigen Preisen angeboten.
Durch diese Entwicklung gerät auch der heimische Ferkelmarkt mehr und mehr unter Druck. Eine
einmalige Ferkelrückstellung reicht vielerorts nicht mehr aus. Zweiwöchige Rückstellungen nehmen zu.
Die Rückstellmengen haben damit bereits einen kritischen Umfang erreicht.
Die heimische Ferkelnotierung wird in Anlehnung an den Preisrutsch in Deutschland um 40 Cent auf
2,25 Euro reduziert.
Diese ungewöhnliche und für die Ferkelerzeuger extrem schmerzliche Preisreduktion dient dazu, die aktuellen Absatzmengen zumindest halten zu können und mittelfristig wieder eine höhere Einstall-
bereitschaft bei Mästern zu bewirken.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 39/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,25 | (- 0,40) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,25 | (- 0,40) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,25 | (- 0,40) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,62 | (- 0,12) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,84 | (- 0,10) |