Exotische Produktpalette aus südlichen Ländern
Der Schrannenbericht im „Salzburger Bauer“ konzentriert sich üblicherweise auf die hervorragenden saisonalen Produkte, die in der heimischen Landwirtschaft angebaut und geerntet werden.
Diesmal gibt es zur Abwechslung Einblicke in die Auswahl an Früchten, die in Österreich nicht heimisch sind, sondern wärmere Gegenden bevorzugen. Sie werden von der Kundschaft der Schranne nachgefragt und daher auch von zahlreichen Standlern angeboten.
Jetzt im Winter ist die Zeit der Zitrusfrüchte, allen voran der Orangen. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C gelten sie als äußerst gesund. Orangen stärken das Immunsystem, schmecken köstlich und enthalten kaum Kalorien. Auf der Schranne gibt es auch Blut-, Halbblut- und Saftorangen. Eng verwandt damit sind süße Mandarinen und Clementinen.
Griechische Orangen
Bei Anastasia kann man die Orangen und Clementinen aus Griechenland gerne auch kosten. Bei ihr gibt es auch schöne Granatäpfel. Sie verkauft nicht nur die Frucht, die eigentlich eine Beere ist, sondern auch die bereits ausgelösten Kerne und den Saft. Er soll entzündungshemmend wirken und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen.
Gesund sind auch viele andere, teils weniger bekannte Südfrüchte, etwa Kakis, die reich an Vitamin A, Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen sind. Die Kaki kommt ursprünglich aus China und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die exotische Frucht ist saftig und schmeckt sehr süß. Eine Kaki ist reif, wenn sie eine dunkle, fast rote Farbe hat und sehr weich ist, sonst schmeckt sie bitter.
Eine Kumquat, der Name bedeutet „goldene Orange“, enthält wie diese viel Vitamin C. Die ovalen Früchte werden aber mit der herben Schale gegessen und schmecken eher säuerlich.
Langer Transportweg
Das Sprichwort „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht“, gilt hoffentlich längst nicht mehr. Es zahlt sich nämlich aus, die Exoten zu kosten. Wer nicht sicher ist, wie sie gegessen werden, erhält bei den Standlern gerne Auskunft.
Wem Nachhaltigkeit wichtig ist, der sollte aber auf die Herkunft achten. Viele Früchte stammen aus dem Mittelmeerraum, aber manche wachsen vorwiegend in Südamerika und haben einen sehr langen Transportweg. Mangos und Papayas kommen etwa aus Brasilien und Peru.
Wem Nachhaltigkeit wichtig ist, der sollte aber auf die Herkunft achten. Viele Früchte stammen aus dem Mittelmeerraum, aber manche wachsen vorwiegend in Südamerika und haben einen sehr langen Transportweg. Mangos und Papayas kommen etwa aus Brasilien und Peru.