Zwei wichtige kirchliche Termine
Die katholische Kirche feiert in diesen Tagen zwei große Feste. Das war in der Vorwoche Christi Himmelfahrt und es ist kommenden Sonntag das Pfingstfest. Für die bäuerliche Bevölkerung zählt der Kirchgang, zumindest zu den „heiligen Zeiten“, noch immer zum Glaubensbekenntnis und zur geübten Praxis.
"Himmelfahrtsluken"
Christi Himmelfahrt ist der vierzigste Tag nach Ostern und ist daher immer ein Donnerstag. Wahrscheinlich sollte durch seine Einführung der heidnische Thor- oder Donarkult verdrängt werden. Dieser kommt als „Helig Thorsdag“ in Schweden und „Holy Thursday“ im Englischen noch vor.
Die Himmelfahrt Christi wurde in unseren Kirchen lange Zeit als Schauspiel deutlich gemacht. In manchen Kirchen finden sich heute noch kreisrunde Löcher in den Kirchengewölben. Hier wurde die Christusfigur hochgezogen. Sie entschwand vor den Augen der Gläubigen „im Himmel“. Durch die „Himmelfahrtsluken“ goss man sodann Wasser, warf brennendes Reisig und Weißbrot. Nach und nach wurde dieser kirchliche Brauch sodann abgestellt. Zu viel war passiert.
Die Himmelfahrt Christi wurde in unseren Kirchen lange Zeit als Schauspiel deutlich gemacht. In manchen Kirchen finden sich heute noch kreisrunde Löcher in den Kirchengewölben. Hier wurde die Christusfigur hochgezogen. Sie entschwand vor den Augen der Gläubigen „im Himmel“. Durch die „Himmelfahrtsluken“ goss man sodann Wasser, warf brennendes Reisig und Weißbrot. Nach und nach wurde dieser kirchliche Brauch sodann abgestellt. Zu viel war passiert.
Bittgänge und Flurumgänge
Nunmehr wird der Christi-Himmelfahrts-Tag wie auch der „Weiße Sonntag“ als Termin für die Erstkommunion betrachtet.
Die Kinder werden im festlichen Zug unter den Klängen der Musikkapelle zur Kirche geleitet, wo sie die erste Heilige Kommunion empfangen und dann mit den Eltern zu einem kleinen Mahl in der christlichen Gemeinschaft geladen sind. Äußeres Zeichen der Erstkommunion sind Kerzen, Myrtensträuße und Myrtenkränze. Die Kommunionskerze wird von der Kirche nicht verlangt, aber von den Eltern der Erstkommunikanten als unentbehrlich angesehen.
Bei uns hat sich ansonsten kein Brauch um diesen Tag entwickelt. In Deutschland hingegen wird an diesem Wochenende der Herren- oder Vatertag begangen, wohl ein Gegenstück zum Neubrauch des Muttertages.
Dem Christi-Himmelfahrts-Tag gehen Bittgänge voraus und zwar am Montag, Dienstag und Mittwoch. Sie fanden bereits im zehnten Jahrhundert Eingang in die katholische Kirche. Flurumgänge sind auch am Markustag (25. April) und vor allem zu Fronleichnam gebräuchlich.
Die Kinder werden im festlichen Zug unter den Klängen der Musikkapelle zur Kirche geleitet, wo sie die erste Heilige Kommunion empfangen und dann mit den Eltern zu einem kleinen Mahl in der christlichen Gemeinschaft geladen sind. Äußeres Zeichen der Erstkommunion sind Kerzen, Myrtensträuße und Myrtenkränze. Die Kommunionskerze wird von der Kirche nicht verlangt, aber von den Eltern der Erstkommunikanten als unentbehrlich angesehen.
Bei uns hat sich ansonsten kein Brauch um diesen Tag entwickelt. In Deutschland hingegen wird an diesem Wochenende der Herren- oder Vatertag begangen, wohl ein Gegenstück zum Neubrauch des Muttertages.
Dem Christi-Himmelfahrts-Tag gehen Bittgänge voraus und zwar am Montag, Dienstag und Mittwoch. Sie fanden bereits im zehnten Jahrhundert Eingang in die katholische Kirche. Flurumgänge sind auch am Markustag (25. April) und vor allem zu Fronleichnam gebräuchlich.
"Heiliggeist-Schwingen" und "Pfingstochse"
Pfingsten ist das zweitgrößte Fest im Kirchenjahr und wird am siebenten Sonntag nach Ostern begangen. Mit ihm schließt die österliche Zeit. Es sind 50 Tage nach Ostern, zu Griechisch „pentekosté heméra“, daraus bildete sich unsere Bezeichnung „Pfingsten“.
Die Kirche feiert die Herabkunft des Heiligen Geistes. Einer der bekanntesten kirchlichen Bräuche ist wohl das „Heiliggeist-Schwingen“. Zur bildlichen Verdeutlichung der Bibelstelle von der Herabsendung des Heiligen Geistes wird in vielen österreichischen und bayerischen Kirchen während des Pfingstgottesdienstes durch das „Heiliggeist-Loch“ in der Kirche eine hölzerne Taube herabgelassen, während die Pfarrgemeinde „Komm, Schöpfergeist ...“ singt. In vielen Kirchen existiert noch das „Heiliggeist-Loch“ im ersten Gewölbejoch hinter dem Chorbogen, der Brauch wurde jedoch durch die Liturgie überlebt.
Ein Zeichen, dass es nunmehr mit dem Sommer ernst wird, ist der Austrieb des Weideviehs, der von nun an durchgeführt wird. In manchen Gegenden wird das beste Stück Vieh aufgekranzt. Daher kommt der Ausdruck „aufgeputzt wie ein Pfingstochse“.
Beliebt waren zu Pfingsten große Wallfahrten, welche auch mit Märkten verbunden waren.
Die Kirche feiert die Herabkunft des Heiligen Geistes. Einer der bekanntesten kirchlichen Bräuche ist wohl das „Heiliggeist-Schwingen“. Zur bildlichen Verdeutlichung der Bibelstelle von der Herabsendung des Heiligen Geistes wird in vielen österreichischen und bayerischen Kirchen während des Pfingstgottesdienstes durch das „Heiliggeist-Loch“ in der Kirche eine hölzerne Taube herabgelassen, während die Pfarrgemeinde „Komm, Schöpfergeist ...“ singt. In vielen Kirchen existiert noch das „Heiliggeist-Loch“ im ersten Gewölbejoch hinter dem Chorbogen, der Brauch wurde jedoch durch die Liturgie überlebt.
Ein Zeichen, dass es nunmehr mit dem Sommer ernst wird, ist der Austrieb des Weideviehs, der von nun an durchgeführt wird. In manchen Gegenden wird das beste Stück Vieh aufgekranzt. Daher kommt der Ausdruck „aufgeputzt wie ein Pfingstochse“.
Beliebt waren zu Pfingsten große Wallfahrten, welche auch mit Märkten verbunden waren.
Firmgewand erster Anzug mit langer Hose
Zentrale Bedeutung hat zu Pfingsten die Firmung, bei der der jugendliche getaufte Gläubige der katholischen Kirche durch den Bischof oder einen anderen hohen Würdenträger wie einen Abt gesegnet und gesalbt wird. Das Wort „Firmung“ leitet sich vom lateinischen „firmare“ ab und bedeutet „stärken“. Meist wird in den Bischofskirchen oder auch in den eigenen Pfarr- oder Dekanatskirchen gefirmt. Das Firmgewand war für die Buben der erste Anzug mit langer Hose. Der Firmpate, der Göd, hat dabei die Stelle des Vaters einzunehmen. Die Kirche strebt dabei die geistige Verwandtschaft im Glauben an.