Schweine- und Ferkelpreise KW 24/2026
Die Ursachen, welche einen zu dieser Zeit unüblichen Marktverlauf bewirken, sind vielfältig. Sei es die Produktionssteigerung in China, dessen Markt der wichtigste Exportmarkt der EU ist, oder wie in der vergangenen Woche der erwähnte Dollar/Euro-Kurs. In Brasilien beispielsweise sind die Notierungen seit Monaten am Sinken. Meist ist es ein Sammelsurium an Faktoren, die ein Fass zum Überlaufen bringen. Werden Marktbedingungen schwieriger bzw. verkleinern sich Exportmöglichkeiten, forciert das ein Rittern im Unterbieten, um die verbliebenen Absatzmärkte zu beschicken. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten in vielen günstiger produzierenden Ländern bremsen unter anderem den dortigen Inlandskonsum. Geäußert hatte sich alles in einem Notierungsrückgang von 10 Cent.
In Österreich stand - wie mehrmals beschrieben - der Markt auch diese Woche zunehmend unter Druck. Retteten in den vergangenen Wochen ein geringeres Angebot oder ein anziehendes Fleischgeschäft den Preis, konnte man sich in dieser Woche dem durch internationale Entwicklungen beeinflussten, unausweichlichen Preisabsturz nicht entziehen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr zogen die Ereignisse im 10-mal größeren Nachbarland, auf den Schweinemarkt bezogen, die hiesige Marktentwicklung mit in die Tiefe. Die angemeldeten Partien überstiegen eine Größenordnung, die problemlos vermarktet werden könnte. Die TK-Lager sind noch immer voll und somit schwanden jegliche Lichtblicke, sich dem Preisrückgang wie vergleichsweise vor fünf Wochen zu verwehren bzw. ihm dementsprechend entgegenzuwirken. Forderungen nach drastischeren Abschlägen konnte man jedoch entgehen. Somit wurde an der Ö-Börse mit -10 Cent notiert.
In Österreich stand - wie mehrmals beschrieben - der Markt auch diese Woche zunehmend unter Druck. Retteten in den vergangenen Wochen ein geringeres Angebot oder ein anziehendes Fleischgeschäft den Preis, konnte man sich in dieser Woche dem durch internationale Entwicklungen beeinflussten, unausweichlichen Preisabsturz nicht entziehen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr zogen die Ereignisse im 10-mal größeren Nachbarland, auf den Schweinemarkt bezogen, die hiesige Marktentwicklung mit in die Tiefe. Die angemeldeten Partien überstiegen eine Größenordnung, die problemlos vermarktet werden könnte. Die TK-Lager sind noch immer voll und somit schwanden jegliche Lichtblicke, sich dem Preisrückgang wie vergleichsweise vor fünf Wochen zu verwehren bzw. ihm dementsprechend entgegenzuwirken. Forderungen nach drastischeren Abschlägen konnte man jedoch entgehen. Somit wurde an der Ö-Börse mit -10 Cent notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (- 0,10) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,94 (-0,05) | € 0,84 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Turbulenzen auf den Schlachtschweinemärkten bringen Absatz ins Trudeln
Der gesamte europäische Schweinemarkt entwickelt sich aktuell sehr herausfordernd. Die unsicheren Marktverhältnisse bei Schlachtschweinen bewirken inzwischen eine wachsende Einstallmüdigkeit bei Mästern. Diese Entwicklung trifft den Ferkelmarkt in einer sowieso schon schwierigen Phase des Jahres besonders hart, da bei aktuell steigenden Angebotsmengen die Nachfrage deutlich nachhinkt. Im gesamten EU-Raum sind fallende Ferkelpreise die Folge.
In Österreich stellt sich der Ferkelmarkt durchaus ähnlich wie im übrigen Europa dar. Zwar bewegt sich das Angebot nach wie vor auf überschaubarem Niveau, die Nachfragemengen haben sich aber auch bei uns spürbar eingebremst. Ferkelrückstellungen lassen sich nirgends vermeiden. Die heimische Ferkelnotierung reduziert sich um 10 Cent auf 2,95 Euro.
Der gesamte europäische Schweinemarkt entwickelt sich aktuell sehr herausfordernd. Die unsicheren Marktverhältnisse bei Schlachtschweinen bewirken inzwischen eine wachsende Einstallmüdigkeit bei Mästern. Diese Entwicklung trifft den Ferkelmarkt in einer sowieso schon schwierigen Phase des Jahres besonders hart, da bei aktuell steigenden Angebotsmengen die Nachfrage deutlich nachhinkt. Im gesamten EU-Raum sind fallende Ferkelpreise die Folge.
In Österreich stellt sich der Ferkelmarkt durchaus ähnlich wie im übrigen Europa dar. Zwar bewegt sich das Angebot nach wie vor auf überschaubarem Niveau, die Nachfragemengen haben sich aber auch bei uns spürbar eingebremst. Ferkelrückstellungen lassen sich nirgends vermeiden. Die heimische Ferkelnotierung reduziert sich um 10 Cent auf 2,95 Euro.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 24/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,95 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,95 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,95 | (- 0,10) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,72 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |