Schweine- und Ferkelpreise KW 18/2026
Ein stetiges Kaufinteresse bei moderatem Angebot verhindert, dass es durch regionale Unterschiede in der Anlieferung zur Staubildung kommt. Der Fleischmarkt erfuhr unter anderem durch zu kühles Wetter auch vergangene Woche keine Belebung. Die international steigende Nachfrage gab zumindest in Dänemark den Startschuss zu anziehenden Preisen. Gründliche Vorbereitung und Verträge in Friedenszeiten offenbaren erst in der Krise ihre marktentlastende Wirkung. So konnte Spanien, durch den Besuch seines Ministerpräsidenten, die Rolle als wichtigstes Exportland für Schweinefleisch in die Volksrepublik - fast 20% der spanischen Schweinefleischexporte - stärken.
In Österreich ist die Situation alles andere als einfach. Seit längerem bewahrheiten sich die prognostizierten, zurückgehenden Schlachtschweinemeldungen. Zwar lassen sich die anfallenden Mengen problemlos vermarkten, was jedoch im Moment eher der Auslastung der Zerlegebänder geschuldet ist, als einer regen Nachfrage nach Schweinefleisch. Das Geschäft mit Edelteilen schwächelt seit Wochen. Seitens der Fleischverarbeiter werden zarte Veränderungssignale wahrgenommen. Der Mai mit etlichen Feiertagen lässt die Schlachtbetriebe im Voraus bereits stöhnen. Für die Verarbeitungsindustrie eine Herausforderung, für die Konsument:innen die Chance, an den Feiertagen die Griller auszulasten! In dieser, für die produzierende Branche unzufriedenen Marktlage, wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
In Österreich ist die Situation alles andere als einfach. Seit längerem bewahrheiten sich die prognostizierten, zurückgehenden Schlachtschweinemeldungen. Zwar lassen sich die anfallenden Mengen problemlos vermarkten, was jedoch im Moment eher der Auslastung der Zerlegebänder geschuldet ist, als einer regen Nachfrage nach Schweinefleisch. Das Geschäft mit Edelteilen schwächelt seit Wochen. Seitens der Fleischverarbeiter werden zarte Veränderungssignale wahrgenommen. Der Mai mit etlichen Feiertagen lässt die Schlachtbetriebe im Voraus bereits stöhnen. Für die Verarbeitungsindustrie eine Herausforderung, für die Konsument:innen die Chance, an den Feiertagen die Griller auszulasten! In dieser, für die produzierende Branche unzufriedenen Marktlage, wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,76 (+/- 0,00) | € 1,66 |
| Zuchten | € 0,99 (+/-0,00) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Ausgeglichene Angebots- und Nachfrageverhältnisse
Die im Februar und März gestiegenen Wartezeiten für Schweinemäster im Ferkelbezug werden aktuell Woche für Woche in kleinen Schritten abgebaut. Verantwortlich dafür zeichnet eine rückläufige Nachfrage, die leicht unter dem weiterhin sehr stabilen Ferkelangebot liegt. Diese Entwicklungen entsprechen den langjährigen Erfahrungen um diese Jahreszeit. Damit diese stabilen Ferkelmarktverhältnisse auch in den nächsten Wochen bestehen bleiben, wäre eine sehnlichst erwünschte Preisverbesserung bei Schlachtschweinen hilfreich. Die Ferkelnotierungen verbleiben im gesamten EU-Raum auf unverändertem Niveau.
Auf den heimischen Ferkelmärkten kommt es nach wie vor zu Verschiebungen von Ferkelbestellungen. Sie werden aber rasch seltener. Bei weitgehend stabilen Angebotsmengen und tendenziell rückläufigen Nachfragemengen bewegt sich die heimische Ferkelnotierung weiterhin seitwärts (3,25 Euro).
Die im Februar und März gestiegenen Wartezeiten für Schweinemäster im Ferkelbezug werden aktuell Woche für Woche in kleinen Schritten abgebaut. Verantwortlich dafür zeichnet eine rückläufige Nachfrage, die leicht unter dem weiterhin sehr stabilen Ferkelangebot liegt. Diese Entwicklungen entsprechen den langjährigen Erfahrungen um diese Jahreszeit. Damit diese stabilen Ferkelmarktverhältnisse auch in den nächsten Wochen bestehen bleiben, wäre eine sehnlichst erwünschte Preisverbesserung bei Schlachtschweinen hilfreich. Die Ferkelnotierungen verbleiben im gesamten EU-Raum auf unverändertem Niveau.
Auf den heimischen Ferkelmärkten kommt es nach wie vor zu Verschiebungen von Ferkelbestellungen. Sie werden aber rasch seltener. Bei weitgehend stabilen Angebotsmengen und tendenziell rückläufigen Nachfragemengen bewegt sich die heimische Ferkelnotierung weiterhin seitwärts (3,25 Euro).
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 18/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,25 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,25 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,25 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,76 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |