Nachbarschaftshilfe als bäuerliche Eigenschaft
Die erste Hilfe, etwa zur Rettung des Viehs, wird von oft wagemutigen Nachbarn geleistet und vielfach wird das Vieh deshalb auch zeitgerecht ausgebracht. Sodann beginnen die Aufräumarbeiten. Es wird der Brandschutt weggeräumt und die Brandreste werden abgetragen. Es ist somit ein Wiederaufbau organisiert.
Schnee verhinderte Zufahrt der Feuerwehr
Als Paul Ebner, Reitbauer aus Hintersee, zehn Jahre alt war, brannte am Morgen des Lichtmesstages der elterliche Hof nieder. Als es zu brennen begann, waren die Nachbarn schon alle in der Kirche. Auch die Feuerwehr konnte nicht zum Hof vordringen, da sehr viel Schnee lag. Nach ein paar Stunden lag der Hof in Schutt und Asche. Das gesamte Vieh verbrannte.
Das ganze Tal half beim Wiederaufbau mit
Schon Anfang März des gleichen Jahres begann man mit der Schlägerung des für den Wiederaufbau benötigten Holzes. Das ganze Tal half beim Wiederaufbau unentgeltlich mit, da jeder genauso froh gewesen wäre, wenn ihm jemand geholfen hätte, falls ihm der Hof niedergebrannt wäre.
Nur die Maurer und Zimmerleute mussten bezahlt werden. Bereits vier Monate später konnte die Reitbauerfamilie in den neuen Hof einziehen.
Rasche Hilfe benötigt
Auch wenn heute die Schadenssummen durch die allgemeinen Versicherungen oder durch spezielle Brandversicherungen der bäuerlichen Selbsthilfevereine abgedeckt sind, so sind die Zahlungen oft später zu erwarten.
Die geschädigten Bauern benötigen für ihre landwirtschaftlichen Betriebe sofortige Hilfe. Die beginnt bereits während des Brandes. Gut ausgerüstete Feuerwehren sind bemüht, fachgerecht Brände zu löschen.
Die geschädigten Bauern benötigen für ihre landwirtschaftlichen Betriebe sofortige Hilfe. Die beginnt bereits während des Brandes. Gut ausgerüstete Feuerwehren sind bemüht, fachgerecht Brände zu löschen.