Mutig, engagiert, Bio-Heumilchbäuerin
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Christine Schwarzenberger ist es ein Anliegen, dass Frauen in Führungspositionen sichtbar werden. © M. Fauland/Landwort für ZAMm unterwegs
Gemeinsam mit ihrem Mann und den drei Kindern bewirtschaftet Christina den Bio-Heumilchbetrieb in Seekirchen. © M. Fauland/Landwort für ZAMm unterwegs
Dass Landwirtschaft nicht nur Wissen, sondern auch mutiges Handeln bedeutet, zeigt Christine Schwarzenberger am Hof Keamosen in Seekirchen. Mit 20 Milchkühen und Nachzucht bewirtschaftet sie mit ihrer Familie einen Bio-Heumilchbetrieb. Sie vermarkten Milch, Eier, Brot und viele weitere hofeigene Produkte direkt. Ihr klares Motto: „Mutig sein, nicht aufgeben – wird schon werden!“
Als Bäuerin, Mutter von drei Kindern im Alter von drei, fünf und neun Jahren und Funktionärin der Arge Heumilch meistert Christine Schwarzenberger viele Aufgaben gleichzeitig. Viel Organisation und Planung sind nötig und vor allem Menschen, die spontan einspringen können, wenn’s mal knapp wird. Ihr Mann Josef unterstützt sie allen voran bei der Arbeit, Oma und Godis helfen ebenfalls aus. „Es ist wichtig, dass man ein paar Leute hat, die unterstützen, sonst geht es manchmal nicht“, sagt sie. Sich ständig weiterzubilden ist für Christine Schwarzenberger selbstverständlich.
„Weiterbildung hört nicht auf, man kann und muss sich weiterbilden, es ist so wichtig.“ Die Teilnahme am ZAMm-Lehrgang brachte ihr nicht nur viel Fachwissen für die Arbeit, sondern auch wertvolle Kontakte. Den Austausch mit anderen Frauen in der Landwirtschaft schätzt sie besonders: „Dort herrscht eine total wertschätzende Umgebung, man ist mit Gesprächen sofort in die Tiefe gegangen.“ Vorbilder sucht sie nicht in einer einzelnen Person: „Ich nehme mir von allen, die mit Begeisterung und Engagement arbeiten, ein bisschen etwas mit.“ Ein Anliegen von Christine ist, dass Frauen in Führungspositionen sichtbar werden und selbstbewusst Verantwortung übernehmen. Sie möchte zeigen, dass Frauen genauso kompetent und engagiert in Aufsichtsräten oder als Funktionärinnen arbeiten können. „Es ist an der Zeit mutig zu sein. Damit Töchter sehen, dass sie alles werden können, was sie möchten.“
Christine Schwarzenberger sieht Mut als etwas, das man bewusst trainiert. Schon als Kind habe sie Selbstvertrauen aufgebaut – durch Theater, Zierharmonikaspielen und die Erfahrung, dass Scheitern nichts Schlimmes ist. „Ich bin einmal auf der Bühne gesessen und mir ist fünf Minuten lang nicht eingefallen, wie das Lied anfängt. Solche Sachen auszuhalten und zu merken, es geht weiter und es ist nichts Schlimmes daran, sind wichtige Erfahrungen.“ Ihr Motto: „Fake it until you make it!“ Für sie beginnt Mut mit einer Entscheidung: „So, jetzt bin ich mutig.“ Besonders für Frauen sei es an der Zeit, sich zuzutrauen Verantwortung zu übernehmen und sichtbar zu sein.
Als Bäuerin, Mutter von drei Kindern im Alter von drei, fünf und neun Jahren und Funktionärin der Arge Heumilch meistert Christine Schwarzenberger viele Aufgaben gleichzeitig. Viel Organisation und Planung sind nötig und vor allem Menschen, die spontan einspringen können, wenn’s mal knapp wird. Ihr Mann Josef unterstützt sie allen voran bei der Arbeit, Oma und Godis helfen ebenfalls aus. „Es ist wichtig, dass man ein paar Leute hat, die unterstützen, sonst geht es manchmal nicht“, sagt sie. Sich ständig weiterzubilden ist für Christine Schwarzenberger selbstverständlich.
„Weiterbildung hört nicht auf, man kann und muss sich weiterbilden, es ist so wichtig.“ Die Teilnahme am ZAMm-Lehrgang brachte ihr nicht nur viel Fachwissen für die Arbeit, sondern auch wertvolle Kontakte. Den Austausch mit anderen Frauen in der Landwirtschaft schätzt sie besonders: „Dort herrscht eine total wertschätzende Umgebung, man ist mit Gesprächen sofort in die Tiefe gegangen.“ Vorbilder sucht sie nicht in einer einzelnen Person: „Ich nehme mir von allen, die mit Begeisterung und Engagement arbeiten, ein bisschen etwas mit.“ Ein Anliegen von Christine ist, dass Frauen in Führungspositionen sichtbar werden und selbstbewusst Verantwortung übernehmen. Sie möchte zeigen, dass Frauen genauso kompetent und engagiert in Aufsichtsräten oder als Funktionärinnen arbeiten können. „Es ist an der Zeit mutig zu sein. Damit Töchter sehen, dass sie alles werden können, was sie möchten.“
Christine Schwarzenberger sieht Mut als etwas, das man bewusst trainiert. Schon als Kind habe sie Selbstvertrauen aufgebaut – durch Theater, Zierharmonikaspielen und die Erfahrung, dass Scheitern nichts Schlimmes ist. „Ich bin einmal auf der Bühne gesessen und mir ist fünf Minuten lang nicht eingefallen, wie das Lied anfängt. Solche Sachen auszuhalten und zu merken, es geht weiter und es ist nichts Schlimmes daran, sind wichtige Erfahrungen.“ Ihr Motto: „Fake it until you make it!“ Für sie beginnt Mut mit einer Entscheidung: „So, jetzt bin ich mutig.“ Besonders für Frauen sei es an der Zeit, sich zuzutrauen Verantwortung zu übernehmen und sichtbar zu sein.