Mit Herz und Tradition für Filzmoos
Manchmal beginnt etwas Großes mit einer zufälligen Begegnung. Bei Markus Pöckl war es eine Wanderung während der Corona-Zeit im Jahr 2021. Dabei traf er Franz Meissl, den ehemaligen Landeskommandanten der Salzburger Schützen. Aus einem Gespräch wurde eine Idee, aus der Idee ein Verein. Heute steht Pöckl als Obmann an der Spitze der Prangerschützen Filzmoos.
Sein Ziel: eine alte Tradition wiederbeleben und Menschen zusammenbringen. Aufgewachsen ist Pöckl in Zell am Moos am Irrsee, in einer Bauernfamilie mit seinen vier Brüdern. Bescheidenheit und Arbeit prägten seine Kindheit. „Wir hatten viel Arbeit“, erzählt er. In einer Region, in der der Tourismus noch eine untergeordnete Rolle spielte, waren die Vereine besonders wichtig. Sie stärkten das Zusammenleben und prägten das Ortsgefüge. Werte, die Pöckl bis heute begleiten. Seit 2008 ist er in Filzmoos beheimatet. Seine Begeisterung für das Schützenwesen begann früh. 1998, mit 19 Jahren, trat er den Schützen in Mondsee bei. Dort war er lange als Fähnrich tätig und ist dem Verein bis heute als unterstützendes Mitglied verbunden.
Bei Filzmooser Hochzeiten wurde er von Einheimischen öfter gebeten, am Hochzeitstag „außaschiaßn“ zu gehen. So wusste Markus Pöckl, dass das Interesse für einen Schützenverein in Filzmoos doch gegeben war. Die Begeisterung der Menschen bestärkte ihn in seinem Wunsch, den Brauch auch in seiner Wahlheimat dauerhaft zu verankern. Die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, trug Pöckl schon lange in sich. Die Begegnung mit Franz Meissl gab den entscheidenden Anstoß. Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, dass es bereits zur Zeit Napoleons Schützen in der Gegend gegeben hatte – sogar in Filzmoos. Am 2. Februar 2022 wurde schließlich der Grundstein für die Prangerschützen Filzmoos gelegt. Mittlerweile zählt der junge Verein 25 aktive Mitglieder. Dass sich auch viele junge Menschen für die Idee begeistern, freut den Obmann besonders. Nicht alle bringen Vereinserfahrung mit, doch die Motivation ist groß. „Dafür lebe ich diese Aufgabe“, sagt der gebürtige Oberösterreicher.
Kameradschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft stehen für ihn im Mittelpunkt. Wenn jemand in Not gerät oder Hilfe braucht, sollen die Schützen da sein. Der Verein versteht sich als neutral und unpolitisch und möchte allen Filzmooserinnen und Filzmoosern offenstehen. Heimatliche und christliche Werte sollen im Alltag gelebt werden. Ausgerückt wird bei kirchlichen Hochfesten und feierlichen Anlässen der Gemeinde. Doch für Pöckl gehört zum Vereinsleben mehr als das Bewahren von Bräuchen: Zusammenkommen, miteinander reden und „a Gaudi hom“ sind ebenso wichtig.
Am Sa, 7. November steht mit der Fahnenweihe ein Höhepunkt bevor. Um 11 Uhr beginnt das Eröffnungsschießen, um 12 Uhr folgt bei Schönwetter die Messe beim Rettenegg- lift mit Fahnensegnung. Fahnenmutter ist Antje Maier vom Hanneshof, Fahnenpatin Johanna Salchegger vom Oberhof. Am Abend wird beim Schützenball mit den Abtenauer „Soundfegern“ gefeiert. Für Pöckl ist dieser Tag mehr als eine festliche Veranstaltung. Er steht für seine Vision: Tradition bewahren, Gemeinschaft stärken und füreinander da sein. Denn entscheidend ist nicht allein, wie laut die Schüsse durch das Tal hallen, sondern dass die Gemeinschaft dahinter lebendig bleibt.
Sein Ziel: eine alte Tradition wiederbeleben und Menschen zusammenbringen. Aufgewachsen ist Pöckl in Zell am Moos am Irrsee, in einer Bauernfamilie mit seinen vier Brüdern. Bescheidenheit und Arbeit prägten seine Kindheit. „Wir hatten viel Arbeit“, erzählt er. In einer Region, in der der Tourismus noch eine untergeordnete Rolle spielte, waren die Vereine besonders wichtig. Sie stärkten das Zusammenleben und prägten das Ortsgefüge. Werte, die Pöckl bis heute begleiten. Seit 2008 ist er in Filzmoos beheimatet. Seine Begeisterung für das Schützenwesen begann früh. 1998, mit 19 Jahren, trat er den Schützen in Mondsee bei. Dort war er lange als Fähnrich tätig und ist dem Verein bis heute als unterstützendes Mitglied verbunden.
Bei Filzmooser Hochzeiten wurde er von Einheimischen öfter gebeten, am Hochzeitstag „außaschiaßn“ zu gehen. So wusste Markus Pöckl, dass das Interesse für einen Schützenverein in Filzmoos doch gegeben war. Die Begeisterung der Menschen bestärkte ihn in seinem Wunsch, den Brauch auch in seiner Wahlheimat dauerhaft zu verankern. Die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, trug Pöckl schon lange in sich. Die Begegnung mit Franz Meissl gab den entscheidenden Anstoß. Nach einigen Nachforschungen stellte sich heraus, dass es bereits zur Zeit Napoleons Schützen in der Gegend gegeben hatte – sogar in Filzmoos. Am 2. Februar 2022 wurde schließlich der Grundstein für die Prangerschützen Filzmoos gelegt. Mittlerweile zählt der junge Verein 25 aktive Mitglieder. Dass sich auch viele junge Menschen für die Idee begeistern, freut den Obmann besonders. Nicht alle bringen Vereinserfahrung mit, doch die Motivation ist groß. „Dafür lebe ich diese Aufgabe“, sagt der gebürtige Oberösterreicher.
Kameradschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft stehen für ihn im Mittelpunkt. Wenn jemand in Not gerät oder Hilfe braucht, sollen die Schützen da sein. Der Verein versteht sich als neutral und unpolitisch und möchte allen Filzmooserinnen und Filzmoosern offenstehen. Heimatliche und christliche Werte sollen im Alltag gelebt werden. Ausgerückt wird bei kirchlichen Hochfesten und feierlichen Anlässen der Gemeinde. Doch für Pöckl gehört zum Vereinsleben mehr als das Bewahren von Bräuchen: Zusammenkommen, miteinander reden und „a Gaudi hom“ sind ebenso wichtig.
Am Sa, 7. November steht mit der Fahnenweihe ein Höhepunkt bevor. Um 11 Uhr beginnt das Eröffnungsschießen, um 12 Uhr folgt bei Schönwetter die Messe beim Rettenegg- lift mit Fahnensegnung. Fahnenmutter ist Antje Maier vom Hanneshof, Fahnenpatin Johanna Salchegger vom Oberhof. Am Abend wird beim Schützenball mit den Abtenauer „Soundfegern“ gefeiert. Für Pöckl ist dieser Tag mehr als eine festliche Veranstaltung. Er steht für seine Vision: Tradition bewahren, Gemeinschaft stärken und füreinander da sein. Denn entscheidend ist nicht allein, wie laut die Schüsse durch das Tal hallen, sondern dass die Gemeinschaft dahinter lebendig bleibt.