Künstler waren erste Urlauber am Bauernhof
Seit mehr als 25 Jahren präsentiert das Museum der Zinkenbacher Malerkolonie in St. Gilgen jährlich Ausstellungen mit Werken aus dem eigenen Sammlungsbestand sowie hochkarätigen Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen.
Meisterwerke der österreichischen Zwischenkriegskunst
Die diesjährige Ausstellung widmet sich privaten Sammlern und ihren Beweggründen, Kunst zu sammeln. Gezeigt werden eine außergewöhnliche Privatsammlung, verborgene Nachlässe und bislang nie öffentlich gezeigte Meisterwerke der österreichischen Zwischenkriegskunst. Die Ausstellung macht sicht- und erlebbar, was für Sammler von Bedeutung ist.
Gezeigt werden zahlreiche bisher unveröffentlichte Landschaftsbilder, Porträts, Stillleben und Grafiken von Josef Dobrowsky, Georg Ehrlich, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Ferdinand Kitt, Oskar Laske, Georg Merkel, Sergius Pauser, Lisel Salzer, Gertrude Schwarz-Helberger, Franz von Zülow u. v. m.
Ein umfassender, informativer Katalog begleitet die Ausstellung und bietet vertiefende Einblicke in die präsentierten Werke und Hintergründe.
Gezeigt werden zahlreiche bisher unveröffentlichte Landschaftsbilder, Porträts, Stillleben und Grafiken von Josef Dobrowsky, Georg Ehrlich, Ernst Huber, Ludwig Heinrich Jungnickel, Ferdinand Kitt, Oskar Laske, Georg Merkel, Sergius Pauser, Lisel Salzer, Gertrude Schwarz-Helberger, Franz von Zülow u. v. m.
Ein umfassender, informativer Katalog begleitet die Ausstellung und bietet vertiefende Einblicke in die präsentierten Werke und Hintergründe.
Maler wirkten schaffensreich in Abersee
Wiener Künstler siedelten sich als Zinkenbacher Malerkolonie im Urlaub nach dem Ersten Weltkrieg beim Adambauer Eisl in Abersee an und wirkten schaffensreich.
Sechs Maler wollen auf Sommerurlaub und veranstalten zuvor noch in der Galerie Würthle, Wien I, Weihburggasse 9 eine Ausstellung ihrer neuen Aquarelle. So hieß es in einer Einladung im Jahre 1932. Ferdinand Kitt hatte sodann die Künstler eingeladen, in einem Nebengebäude des Adambauern Eisl nach Zinkenbach am Abersee zu kommen. Es ist dokumentiert, dass in diesen Tagen die sechs Maler kamen, weitere 27 waren es noch im selben Jahr, die in Abersee logierten. Es folgten weitere Jahre.
Der Maler Josef Dobrowsky reiste vornehmlich an den Winterfeiertagen nach Abersee. Er genoss das Landleben und arbeitete viel auf der Halbinsel des Wolfgangsees. Dobrowsky dokumentierte vornehmlich Winterlandschaften und zeigt Hofdarstellungen und landwirtschaftliche Nebengebäude und es ist ihm zu danken, dass man heute sieht, wie einfach diese damals waren.
Die Malerkollegen wetteiferten sogar um die Hofansichten, wie Beispiele von Dobrowsky und seinem Malerkollegen Ferdinand Kitt dokumentieren.
Sechs Maler wollen auf Sommerurlaub und veranstalten zuvor noch in der Galerie Würthle, Wien I, Weihburggasse 9 eine Ausstellung ihrer neuen Aquarelle. So hieß es in einer Einladung im Jahre 1932. Ferdinand Kitt hatte sodann die Künstler eingeladen, in einem Nebengebäude des Adambauern Eisl nach Zinkenbach am Abersee zu kommen. Es ist dokumentiert, dass in diesen Tagen die sechs Maler kamen, weitere 27 waren es noch im selben Jahr, die in Abersee logierten. Es folgten weitere Jahre.
Der Maler Josef Dobrowsky reiste vornehmlich an den Winterfeiertagen nach Abersee. Er genoss das Landleben und arbeitete viel auf der Halbinsel des Wolfgangsees. Dobrowsky dokumentierte vornehmlich Winterlandschaften und zeigt Hofdarstellungen und landwirtschaftliche Nebengebäude und es ist ihm zu danken, dass man heute sieht, wie einfach diese damals waren.
Die Malerkollegen wetteiferten sogar um die Hofansichten, wie Beispiele von Dobrowsky und seinem Malerkollegen Ferdinand Kitt dokumentieren.
Ausstellung
„Einblicke in private Sammlungen“, 13. Juni bis 11. Oktober 2026, täglich von 14 bis 19 Uhr in „Das Museum Zinkenbacher Malerkolonie“ in St. Gilgen am Wolfgangsee