Internationale Würdigung für Lebenswerk
„Wir gratulieren Andrea Schwarzmann zu dieser außergewöhnlichen Ehrung. Sie hat als Bundesbäuerin (2013 bis 2021) sowie als Landesbäuerin von Vorarlberg (2005 bis 2025) nicht nur die Arbeit der Bäuerinnenorganisation entscheidend geprägt, sondern auch das Leben vieler Frauen in unserer Land- und Forstwirtschaft nachhaltig beeinflusst. Ihr Wirken war und ist darauf ausgerichtet, Bäuerinnen zur Weiterbildung zu motivieren und sie damit in ihren Qualifikationen zu stärken, aber ebenso ihre gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe auszubauen“, würdigt Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger die Leistungen ihrer Vorgängerin.
„Mit Projekten wie ,Lebensqualität Bauernhof‘ hat Andrea Schwarzmann die mentale Gesundheit der bäuerlichen Familie in den Fokus gerückt.
Mit den ,Aktionstagen‘ war sie seit 2015 Brückenbauerin von den bäuerlichen Erzeugern zu den jungen Konsumenten. Von der Weiterentwicklung des Lehrgangs ,ZAMm unterwegs‘ profitieren heute viele agrarische Verbände und Organisationen, die eine der 645 Absolventinnen in ihren Reihen haben. Ein Wegweiser für mehr Gleichstellung ist die von ihr mitinitiierte und 2017 ins Leben gerufene ,Charta für eine partnerschaftliche Interessenvertretung in der Land- und Forstwirtschaft‘, die mittlerweile auf Bundes- und Länderebene mehrere Dutzend Unterstützer hat“, unterstreicht Neumann-Hartberger. „Dass Andrea Schwarzmann von der FAO nun unter die 100 Women Heroes gewählt worden ist, stellt eine besondere internationale Anerkennung ihres persönlichen Wirkens und zugleich eine schöne Auszeichnung für die österreichische Bäuerinnenarbeit dar“, zeigt sich die Bundesbäuerin erfreut. Laut FAO-Generaldirektor QU Dongyu gilt: „Wenn Frauen die Möglichkeit haben, sich umfassend einzubringen und Führungsverantwortung zu übernehmen, sind unsere Institutionen, Gemeinschaften und Agrar- und Ernährungssysteme stärker.“
Auch Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gratuliert zu dieser bedeutenden internationalen Auszeichnung: „Die Wahl von Andrea Schwarzmann aus mehr als 600 Kandidatinnen aus 131 Ländern zu einer der 100 FAO Women Heroes ist eine außergewöhnliche Anerkennung für ihr langjähriges Engagement. Seit vielen Jahren setzt sie sich mit großer Überzeugung für bäuerliche Familienbetriebe und insbesondere für mehr Sichtbarkeit, Mitbestimmung und Verantwortung von Frauen in der Landwirtschaft ein. Als Landes- und Bundesbäuerin hat sie vielen Frauen Mut gemacht, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft unserer Landwirtschaft aktiv mitzugestalten. Ihr Einsatz für Bildung, Gleichstellung, starke ländliche Räume und die Zukunftsfähigkeit unserer bäuerlichen Strukturen wirkt weit über Österreich hinaus.“
Mit den ,Aktionstagen‘ war sie seit 2015 Brückenbauerin von den bäuerlichen Erzeugern zu den jungen Konsumenten. Von der Weiterentwicklung des Lehrgangs ,ZAMm unterwegs‘ profitieren heute viele agrarische Verbände und Organisationen, die eine der 645 Absolventinnen in ihren Reihen haben. Ein Wegweiser für mehr Gleichstellung ist die von ihr mitinitiierte und 2017 ins Leben gerufene ,Charta für eine partnerschaftliche Interessenvertretung in der Land- und Forstwirtschaft‘, die mittlerweile auf Bundes- und Länderebene mehrere Dutzend Unterstützer hat“, unterstreicht Neumann-Hartberger. „Dass Andrea Schwarzmann von der FAO nun unter die 100 Women Heroes gewählt worden ist, stellt eine besondere internationale Anerkennung ihres persönlichen Wirkens und zugleich eine schöne Auszeichnung für die österreichische Bäuerinnenarbeit dar“, zeigt sich die Bundesbäuerin erfreut. Laut FAO-Generaldirektor QU Dongyu gilt: „Wenn Frauen die Möglichkeit haben, sich umfassend einzubringen und Führungsverantwortung zu übernehmen, sind unsere Institutionen, Gemeinschaften und Agrar- und Ernährungssysteme stärker.“
Auch Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gratuliert zu dieser bedeutenden internationalen Auszeichnung: „Die Wahl von Andrea Schwarzmann aus mehr als 600 Kandidatinnen aus 131 Ländern zu einer der 100 FAO Women Heroes ist eine außergewöhnliche Anerkennung für ihr langjähriges Engagement. Seit vielen Jahren setzt sie sich mit großer Überzeugung für bäuerliche Familienbetriebe und insbesondere für mehr Sichtbarkeit, Mitbestimmung und Verantwortung von Frauen in der Landwirtschaft ein. Als Landes- und Bundesbäuerin hat sie vielen Frauen Mut gemacht, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft unserer Landwirtschaft aktiv mitzugestalten. Ihr Einsatz für Bildung, Gleichstellung, starke ländliche Räume und die Zukunftsfähigkeit unserer bäuerlichen Strukturen wirkt weit über Österreich hinaus.“
Viele weitere Bäuerinnen motivieren
„Andrea Schwarzmann war und ist nicht nur eine Bäuerin mit Leib und Seele, die weiß, was die Frauen auf den Höfen alles leisten und wo sie andererseits der Schuh drückt. Sie ist vielmehr auch eine höchst engagierte Interessenvertreterin. Mit hervorragendem Fachwissen, einem breiten Netzwerk und größtem persönlichem Einsatz hat sie es weit über die Grenzen Vorarlbergs und Österreichs geschafft, entscheidende Impulse für eine zukunftsweisende Land- und Forstwirtschaft, Versorgungssicherheit und Gesamtgesellschaft zu setzen und die Menschen für bäuerliche Anliegen zu gewinnen“, betont LK-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger.