Innovativer Erdbeeranbau begeistert Konsument:innen
Der bisherige Witterungsverlauf brachte ideale Voraussetzungen für einen guten Saisonstart. Ausreichende Winterkälte sorgte für einen gleichmäßigen Austrieb und die vielen Sonnenstunden im Frühjahr begünstigten die Blüte und die Fruchtentwicklung. Die Ernte im Folientunnel hat bereits begonnen, der Start der Freilandernte wird rund um den 25. Mai erwartet, die Haupternte folgt dann ab Juni. Das Wetter zeigte sich bislang von seiner günstigen Seite - sonnig, stabil und ohne extreme Ausschläge. Lediglich die Trockenheit beschert den Betrieben zusätzliche Arbeiten: Bewässerungsschläuche müssen ausgelegt und Regner installiert werden - jedenfalls wird so die Ernte erfolgreich, in Topqualitäten, eingebracht werden.
Im Anbau selbst passieren momentan große Umwälzungen. Die Betriebe spezialisieren sich auf ihre Vermarktungsschienen und setzen dementsprechend auf neue Sorten. Während früher häufig Ertrag und Optik im Vordergrund standen, sind heute Geschmack, Fruchtfleischfestigkeit und eine ausgewogene Süße stark im Fokus. Erdbeerproduzent:innen wollen ihre Kund:innen nicht nur von der regionalen und nachhaltigen Produktion begeistern, sondern ein echtes Geschmackserlebnis bieten. Dazu kommt das Bemühen um eine lange Verfügbarkeit der beliebten Beeren, welches großes kulturtechnisches Know-how voraussetzt.
Ein möglichst langer Angebotszeitraum ist auch ein Mitgrund, warum die Produktion zunehmend in geschützte Systeme wie Folientunnel wechselt. Dies reduziert die Gefahr von unerwünschten Witterungseinflüssen wie Hagel, Frost oder Trockenheit und ermöglicht eine präzisere Steuerung von Wachstum und Reife. Betriebe können dadurch bis zu acht Monate im Jahr heimische Erdbeeren anbieten und eine konstant hohe Qualität liefern. Diese Entwicklungen gehen Hand in Hand mit einer stärkeren Spezialisierung: Viele Produzent:innen setzen bewusst auf Premiumware und richten ihre Produktion konsequent an den Erwartungen der Konsument:innen aus.
Ein möglichst langer Angebotszeitraum ist auch ein Mitgrund, warum die Produktion zunehmend in geschützte Systeme wie Folientunnel wechselt. Dies reduziert die Gefahr von unerwünschten Witterungseinflüssen wie Hagel, Frost oder Trockenheit und ermöglicht eine präzisere Steuerung von Wachstum und Reife. Betriebe können dadurch bis zu acht Monate im Jahr heimische Erdbeeren anbieten und eine konstant hohe Qualität liefern. Diese Entwicklungen gehen Hand in Hand mit einer stärkeren Spezialisierung: Viele Produzent:innen setzen bewusst auf Premiumware und richten ihre Produktion konsequent an den Erwartungen der Konsument:innen aus.
Heimische Erdbeeren werden über alle Vermarktungsschienen angeboten. Erhältlich sind die süßen Früchte direkt am Hof, auf den vielen Bauernmärkten in ganz Österreich und natürlich auch in den Supermärkten. Weiters können sie auf den zahlreichen Selbstpflückfeldern selbst geerntet werden. Für viele Betriebe bietet der Erdbeeranbau nach wie vor gute Einkommenschancen, wenngleich ständig mehr investiert werden muss, um den steigenden Qualitätsansprüchen und auch der geforderten Liefersicherheit gerecht zu werden.
Im Erdbeeranbau geht die Professionalisierung rasant weiter. Die österreichischen Erdbeerbäuerinnen und -bauern müssen sich gegenüber zunehmender Konkurrenz durch Importware behaupten, sind aber aufgrund umfangreicher Investitionen und durch ein klares Bekenntnis zu bester Qualität auf einem guten Weg.