Dürreschäden im Grünland noch lange nicht verheilt
Wertvolle Futtergräser sind verschwunden
Ortsbauernobmann Gangl: „Nur einen statt acht Ballen pro Hektar geerntet“
Trotz Gefahr durch Fröste werden noch heuer Weichen für 2027 gestellt
Da sich viele Flächen nicht mehr von selbst regenerieren, müssen die Wiesen noch heuer mit hohem Arbeits- und Kostenaufwand neu eingesät werden. Die Gefahr durch mögliche Frühfröste macht diese Maßnahme ein wenig zum Glücksspiel. Vor der Aussaat müssen Unkräuter durch intensives Striegeln entfernt und Pflanzenreste abgefahren werden.
LK empfiehlt hitze- und trockenheitstolerantere Sorten
Downloads zum Thema
- PM Folgen der Dürre PDF 105,64 kB
- Auswirkungen der Dürre 1 JPG 1,22 MBDie Folgen der Trockenheit sind omnipräsent. Unkräuter wie die Gundelrebe breiten sich flächig auf den lückigen und verdorrten Beständen aus.
- Auswirkungen der Dürre 2 JPG 1,34 MBBBK-Flachgau-Obmann Michael Schmidhuber (links) und Grünlandreferent Matthias Greisberger (rechts) beim Lokalaugenschein mit den betroffenen Landwirten Franz Gangl, Andreas Gebetshammer und Peter Oberlechner
- Auswirkungen der Dürre 3 JPG 2,09 MBVon Juli bis August fiel in St. Georgen knapp die Hälfte des langjährigen Durchschnitts an Niederschlag. Viele Futtergräser sind verschwunden. Ausläufertreibende Unkräuter wie die Gundelrebe oder einjährige Hirsearten breiteten sich in den lückigen Beständen quadratmeterweise aus. Neuanlagen sind teils unumgänglich
- Auswirkungen der Dürre 4 JPG 1,64 MBGrünlandreferent Matthias Greisberger von der LK Salzburg berät die Landwirte über die weitere Vorgehensweise.
- Auswirkungen der Dürre 5 JPG 2,65 MBNeuanlage am 20. August: Nach der Einsaat fielen rund 57 mm Niederschlag. Ein Schröpfschnitt dieser Fläche in wenigen Wochen fördert die Bestockung und baut somit wieder eine Grasnarbe auf