Wildkräuter, die mehr können: Giersch und Schafgarbe entdecken
Dass der Giersch ein hochwertiges Wildgemüse ist und früher in Klostergärten als Heilpflanze bei Gicht kultiviert wurde, ist nur wenigen bekannt. Die Pflanze hat einen kriechenden, stark wuchernden Wurzelstock, der mit langen Ausläufern große Kolonien bildet. Die dreiteiligen Fiederblätter kommen einzeln aus der Erde und sind wiederum –
manchmal auch nicht vollständig – dreifach eingeschnitten. Ihr Blattrand ist gezähnt, die Blattform lanzettlich.
Der Blattstiel ist im Querschnitt dreieckig, ein untrügliches Erkennungsmerkmal! Die Blätter riechen appetitlich nach Petersilie, die ebenfalls wie Karotte und Sellerie zur Familie der Doldenblütler gehört. Wie schon erwähnt, gilt der Giersch als „kaum ausrottbares Unkraut“ in Gärten und Parks. Er wächst aber auch an Zäunen, unter Hecken, in schattigen Wäldern, an Bach- und Flussläufen. Beim Pflücken der Pflanze unbedingt darauf achten, dass der Blattstängel im Querschnitt dreieckig ist! Die jungen, noch kaum entfalteten Blätter werden roh in Frühlingssalate, Aufstriche und Suppen gegeben. Sie haben einen petersilienartigen Geruch und Geschmack. Die entwickelten Blätter sollten besser gekocht werden, da sie etwas hart sind. Sie eignen sich für Aufläufe, Omeletts mit Kräuterfüllungen und Ähnliches.
Der Blattstiel ist im Querschnitt dreieckig, ein untrügliches Erkennungsmerkmal! Die Blätter riechen appetitlich nach Petersilie, die ebenfalls wie Karotte und Sellerie zur Familie der Doldenblütler gehört. Wie schon erwähnt, gilt der Giersch als „kaum ausrottbares Unkraut“ in Gärten und Parks. Er wächst aber auch an Zäunen, unter Hecken, in schattigen Wäldern, an Bach- und Flussläufen. Beim Pflücken der Pflanze unbedingt darauf achten, dass der Blattstängel im Querschnitt dreieckig ist! Die jungen, noch kaum entfalteten Blätter werden roh in Frühlingssalate, Aufstriche und Suppen gegeben. Sie haben einen petersilienartigen Geruch und Geschmack. Die entwickelten Blätter sollten besser gekocht werden, da sie etwas hart sind. Sie eignen sich für Aufläufe, Omeletts mit Kräuterfüllungen und Ähnliches.
Zarte Fiederblättchen mit sehr gutem Aroma
Zwischen den stark gefiederten Blättern der Schafgarbe entwickelt sich ein ca. 70 cm hoher, kräftiger Stängel mit zylindrischem Querschnitt, der ebenfalls gefiederte Blätter trägt. Darauf erscheinen im Juni die Blüten, weiße oder rosa Scheindolden. Die Schafgarbe blüht tapfer bis zum ersten Frost im November. Zwischen den Fingern zerrieben, riechen die Blätter wie auch die Blüten stark aromatisch und herb-kampferartig. An Rainen, auf Wiesen und Weiden, Weg- und Ackerrändern kann man häufig größere Bestände schön entwickelter Exemplare mit Blüten sehen.
Im Rasen werden meist nur die Blättchen zu finden sein, dafür das ganze Jahr über frisch, jung und saftig. Zum Rohessen eignen sich ausschließlich die jungen, zarten Blätter; sie sind das ganze Jahr über auf regelmäßig gemähten Rasen zu finden. Seit alters her wird die Schafgarbe als Heilpflanze wegen ihrer anregenden, stärkenden, entzündungshemmenden, entkrampfenden und antiseptischen Wirkung für Leber, Galle und Nieren geschätzt. Auch gilt sie seit dem Mittelalter, als sie „Augenbraue der Venus“ genannt wurde, als Heilmittel bei Frauenleiden.
Die Kombination von ätherischen Ölen, Bitter- und Gerbstoffen macht sie darüber hinaus zu einem magen- und darmstärkenden Mittel. Ihr herber, aromatischer Geschmack prädestiniert die Schafgarbe als Gewürzkraut in der Küche, sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand. Feingehackt eignen sich die jungen Blätter für Frühlingssalate, Aufstriche, Mischgemüse und als Suppengewürz. Die älteren Blättchen sind härter und müssen kleingehackt und gekocht oder in Butter gebraten werden.
Im Rasen werden meist nur die Blättchen zu finden sein, dafür das ganze Jahr über frisch, jung und saftig. Zum Rohessen eignen sich ausschließlich die jungen, zarten Blätter; sie sind das ganze Jahr über auf regelmäßig gemähten Rasen zu finden. Seit alters her wird die Schafgarbe als Heilpflanze wegen ihrer anregenden, stärkenden, entzündungshemmenden, entkrampfenden und antiseptischen Wirkung für Leber, Galle und Nieren geschätzt. Auch gilt sie seit dem Mittelalter, als sie „Augenbraue der Venus“ genannt wurde, als Heilmittel bei Frauenleiden.
Die Kombination von ätherischen Ölen, Bitter- und Gerbstoffen macht sie darüber hinaus zu einem magen- und darmstärkenden Mittel. Ihr herber, aromatischer Geschmack prädestiniert die Schafgarbe als Gewürzkraut in der Küche, sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand. Feingehackt eignen sich die jungen Blätter für Frühlingssalate, Aufstriche, Mischgemüse und als Suppengewürz. Die älteren Blättchen sind härter und müssen kleingehackt und gekocht oder in Butter gebraten werden.
Extra-Tipp
Die beschriebenen Pflanzen können auch als Tee zur Frühjahrskur eingesetzt werden und sind von kräftigender, konstitutionsstärkender Wirkung. Die Schafgarbe im Speziellen ist eine typische Frauenheilpflanze, die für allerlei frauenspezifische Beschwerden als Tee angewandt wird
Frühlingssalat aus Zuckermais, grünem Spargel und blauen Blüten
- Maiskolben, tiefgekühlt oder 1 kleine Dose Maiskörner
- 250 g grüner Spargel
- 1 EL Olivenöl
- 1 Knoblauchzehe
- je 1 Handvoll Vogelmiere, Giersch
- je ½ Handvoll Schafgarbe und Knoblauchrauke
- 2 Handvoll Lungenkrautblüten oder Veilchen
- 1 Prise Kräutersalz
- 3 EL Walnussöl
- 1 Handvoll gehackte Walnüsse
Zubereitung
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und Maiskörner und mundgerechte Spargelstückchen darin einige Minuten braten. Den gepressten Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten. Anschließend die grob geteilten Wildkräuter untermischen. Mit Walnussöl und Salz abschmecken und zum Schluss die Blüten und Nüsse darübergeben. Den Salat sofort servieren.
Wildkräutersuppe
- Je 2 große Handvoll Bärlauch, Giersch und Löwenzahn
- je 1 Handvoll Knoblauchraukenblätter, junge Spitzwegerichblätter, Schafgarbenblättchen, alternativ junger Spinat
- 2 EL Butter, 1 l Gemüsebrühe
- 1 Becher süßer Rahm (Obers)
- 1 Eigelb
Als passende Suppeneinlage:
- 250 g Forellenfilet oder Croutons aus Vollkornbrot
Zubereitung
Zuerst wird das in etwa 3 cm lange Stückchen geschnittene Forellenfilet in der schon vorbereiteten Brühe vier Minuten gedünstet und zum Abtropfen herausgenommen. Die Kräuter werden sorgfältig gewaschen, klein geschnitten, in der zerlassenen Butter angedünstet und anschließend mit der heißen Brühe aufgegossen. Nach einer Kochzeit von etwa zehn Minuten wird die Kräuterbrühe püriert und mit dem Rahm und dem Eigelb legiert. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, wird die Suppe direkt in mit Forellenfiletstückchen und Gänseblümchenblüten bestückten Tellern serviert. Als Suppeneinlage können auch in Butter geröstete Brotwürfel serviert werden.