Trockenschäden im Grünland: Was nun?
Viele Landwirtinnen und Landwirte müssen entscheiden, wie mit teilweise stark geschädigten Beständen umzugehen ist. Dabei steht vor allem die Frage im Raum, ob die scheinbar abgestorbenen Pflanzen wieder austreiben oder ob eine Nach- beziehungsweise Neuansaat erforderlich wird.
Erfahrungen aus früheren Trockenjahren zeigen, dass Grünlandbestände grundsätzlich über eine hohe Regenerationsfähigkeit verfügen. Auch wenn viele Flächen aktuell braun und abgestorben wirken, ist nach ausreichenden Niederschlägen vielfach wieder mit einem Austrieb zu rechnen. Dennoch hinterlassen wiederkehrende Trockenperioden ihre Spuren. Die Stressbelastung führt häufig zu einer schleichenden, aber nachhaltigen Veränderung der Bestandeszusammensetzung. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen werden die Bestände in der Regel lückiger und kräuterreicher. Ertrag und Futterqualität können dadurch deutlich beeinträchtigt werden.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind Sanierungs- und Nachsaatmaßnahmen empfehlenswert. Gleichzeitig bietet sich die Chance, die Bestände gezielt in Richtung höherer Trockenheitstoleranz weiterzuentwickeln. Besonders raygrasbetonte Bestände sowie Flächen mit hohen Anteilen an Gemeiner Rispe reagieren empfindlich auf Trockenstress und zeigen häufig die stärksten Schäden.
Erfahrungen aus früheren Trockenjahren zeigen, dass Grünlandbestände grundsätzlich über eine hohe Regenerationsfähigkeit verfügen. Auch wenn viele Flächen aktuell braun und abgestorben wirken, ist nach ausreichenden Niederschlägen vielfach wieder mit einem Austrieb zu rechnen. Dennoch hinterlassen wiederkehrende Trockenperioden ihre Spuren. Die Stressbelastung führt häufig zu einer schleichenden, aber nachhaltigen Veränderung der Bestandeszusammensetzung. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen werden die Bestände in der Regel lückiger und kräuterreicher. Ertrag und Futterqualität können dadurch deutlich beeinträchtigt werden.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sind Sanierungs- und Nachsaatmaßnahmen empfehlenswert. Gleichzeitig bietet sich die Chance, die Bestände gezielt in Richtung höherer Trockenheitstoleranz weiterzuentwickeln. Besonders raygrasbetonte Bestände sowie Flächen mit hohen Anteilen an Gemeiner Rispe reagieren empfindlich auf Trockenstress und zeigen häufig die stärksten Schäden.
Witterung wichtiger als Kalenderdatum
Grundsätzlich gelten Zeiträume ab Mitte August als besonders günstig für Grünlandnachsaaten und Sanierungsmaßnahmen. Die in vielen Regionen verstärkt auftretende Taubildung stellt den jungen Pflanzen zusätzlich Feuchtigkeit zur Verfügung und verbessert die Auflaufbedingungen.
Entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen ist jedoch weniger das Kalenderdatum als vielmehr die Witterung nach der Aussaat. Längere Hitze- und Trockenphasen sind unbedingt zu vermeiden. Ausreichende Niederschläge in den Tagen nach der Aussaat sind die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Keimung und Etablierung. Deshalb sollte die Durchführung flexibel an die Wetterlage angepasst werden. Eine spätere Maßnahme unter günstigen Witterungsbedingungen ist einer frühen Aussaat bei anhaltender Trockenheit klar vorzuziehen.
Entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen ist jedoch weniger das Kalenderdatum als vielmehr die Witterung nach der Aussaat. Längere Hitze- und Trockenphasen sind unbedingt zu vermeiden. Ausreichende Niederschläge in den Tagen nach der Aussaat sind die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Keimung und Etablierung. Deshalb sollte die Durchführung flexibel an die Wetterlage angepasst werden. Eine spätere Maßnahme unter günstigen Witterungsbedingungen ist einer frühen Aussaat bei anhaltender Trockenheit klar vorzuziehen.
Weitere Erfolgsfaktoren für die Grünlandsanierung
Für den Erfolg einer Sanierungsmaßnahme ist ausreichend freier Boden unerlässlich. Die Anzahl der notwendigen Arbeitsgänge mit dem Starkstriegel hängt von der Bestandeszusammensetzung und dem Ausmaß der Lückenbildung ab. Vor allem bei hohen Anteilen an Gemeiner Rispe können bis zu vier Überfahrten erforderlich sein, um deren Anteil nachhaltig zu reduzieren und ausreichend Platz für die Nachsaat zu schaffen.
Das ausgerissene Pflanzenmaterial sollte anschließend mit Schwader und Ladewagen von der Fläche entfernt werden. Eine leichte Anfeuchtung des Bestandes erleichtert insbesondere die Entfernung der Gemeinen Rispe.
Auch eine bedarfsgerechte Kalkung kann den Sanierungserfolg fördern. Dies gilt insbesondere dann, wenn Leguminosen wie Rotklee Bestandteil der Nachsaatmischung sind. Eine gute Bodenreaktion verbessert die Etablierung dieser wertvollen Futterpflanzen und trägt langfristig zur Bestandesstabilität bei.
Das ausgerissene Pflanzenmaterial sollte anschließend mit Schwader und Ladewagen von der Fläche entfernt werden. Eine leichte Anfeuchtung des Bestandes erleichtert insbesondere die Entfernung der Gemeinen Rispe.
Auch eine bedarfsgerechte Kalkung kann den Sanierungserfolg fördern. Dies gilt insbesondere dann, wenn Leguminosen wie Rotklee Bestandteil der Nachsaatmischung sind. Eine gute Bodenreaktion verbessert die Etablierung dieser wertvollen Futterpflanzen und trägt langfristig zur Bestandesstabilität bei.
Realistische Erwartungen wichtig
Gerade in einem Extremjahr wie 2026 kann keine Maßnahme einen hundertprozentigen Erfolg garantieren. Vielmehr sind betriebsindividuelle Kompromisse erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Wahl des optimalen Sanierungszeitpunkts, der stets unter Berücksichtigung der aktuellen und prognostizierten Witterung getroffen werden sollte.
Trotz aller Unsicherheiten bieten Nachsaaten und gezielte Sanierungsmaßnahmen die beste Möglichkeit, Ertragsfähigkeit und Futterqualität langfristig zu sichern und die Grünlandbestände an künftig häufiger auftretende Trockenperioden anzupassen.
Trotz aller Unsicherheiten bieten Nachsaaten und gezielte Sanierungsmaßnahmen die beste Möglichkeit, Ertragsfähigkeit und Futterqualität langfristig zu sichern und die Grünlandbestände an künftig häufiger auftretende Trockenperioden anzupassen.
Weiterführende Informationen
Detaillierte Informationen zu Nachsaaten und Sanierungsmaßnahmen finden Sie im Beitrag:
„Grünlandnachsaaten nach Trockenheit – Der Herbst bietet die beste Chance“ auf der Website der Landwirtschaftskammer Oberösterreich.
Fachtag: Grünland erfolgreich sanieren
Am 18. August findet im Rahmen des Projekts GrünlandPro ein Grünland-Fachtag zum Thema Grünlandsanierung statt. Dabei wird das gesamte Arbeitsverfahren der Grünlandsanierung praxisnah vorgeführt und erläutert. Das Expertenteam von GrünlandPro begleitet die Veranstaltung fachlich und steht für Fragen sowie den Erfahrungsaustausch zur Verfügung.