Schweine- und Ferkelpreise KW 44/2026
Die Messlatte ist und bleibt die deutsche Notierung. In Deutschland selbst wird von regionalen
Unterschieden im Angebot berichtet. Nach dem Notierungsrückgang der Vorwoche konnte sich
der Basispreis jedoch behaupten. Seitens der Verarbeitungsindustrie zeigte sich dadurch jedoch eher zaghaftes Kaufinteresse. Belastend wirken sich in vielen Ländern Probleme im Export aus. Selbst
Italien bekommt die durch Unterbieten angeheizte preisliche Negativspirale durch vermehrten Import-
druck aus Deutschland zu spüren.
In Österreich kann die Situation zur Gänze als schwierig beschrieben werden. Zwar wurde in der Vo-
woche der Preisabstand zu Deutschland verringert, zufrieden sind jedoch weder Landwirte noch Schlachtbetriebe. Nachdem 2026 für die heimischen Schweinemäster als eines der herausforderndsten Jahre bezeichnet werden kann, klagt auch die Schlachtbranche über die Ungewissheit, welche durch
die Preisgestaltungen aus Deutschland am Markt herrscht. Die verfügbaren Mengen an schlachtreifen Schweinen steigen von Woche zu Woche und quer durch die Branche reduziert sich alles auf die Frage,
wann die Verarbeitungsindustrie sich endlich des übermäßigen Angebotes annimmt. Steigendes Lebendangebot und verhaltenes Fleischgeschäft sind die bittere Mischung, welche synonymhaft das Marktgeschehen in Österreich momentan dominiert. Es wird zwar mehr Ware abgenommen als in
den vergangenen Wochen, diese kompensiert jedoch nicht die gleichzeitig steigenden Mengen auf
der Angebotsseite. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Unterschieden im Angebot berichtet. Nach dem Notierungsrückgang der Vorwoche konnte sich
der Basispreis jedoch behaupten. Seitens der Verarbeitungsindustrie zeigte sich dadurch jedoch eher zaghaftes Kaufinteresse. Belastend wirken sich in vielen Ländern Probleme im Export aus. Selbst
Italien bekommt die durch Unterbieten angeheizte preisliche Negativspirale durch vermehrten Import-
druck aus Deutschland zu spüren.
In Österreich kann die Situation zur Gänze als schwierig beschrieben werden. Zwar wurde in der Vo-
woche der Preisabstand zu Deutschland verringert, zufrieden sind jedoch weder Landwirte noch Schlachtbetriebe. Nachdem 2026 für die heimischen Schweinemäster als eines der herausforderndsten Jahre bezeichnet werden kann, klagt auch die Schlachtbranche über die Ungewissheit, welche durch
die Preisgestaltungen aus Deutschland am Markt herrscht. Die verfügbaren Mengen an schlachtreifen Schweinen steigen von Woche zu Woche und quer durch die Branche reduziert sich alles auf die Frage,
wann die Verarbeitungsindustrie sich endlich des übermäßigen Angebotes annimmt. Steigendes Lebendangebot und verhaltenes Fleischgeschäft sind die bittere Mischung, welche synonymhaft das Marktgeschehen in Österreich momentan dominiert. Es wird zwar mehr Ware abgenommen als in
den vergangenen Wochen, diese kompensiert jedoch nicht die gleichzeitig steigenden Mengen auf
der Angebotsseite. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,53 (+/- 0,00) | € 1,43 |
| Zuchten | € 0,74 (+/- 0,00) | € 0,64 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt – Nachfrage deutlich verbessert
Im gesamten EU-Raum hat sich die Ferkelnachfrage zuletzt spürbar erholt. Ein Plus an fertigen Schlachtschweinen erzeugt freie Mastplätze, die wegen der kälteren Temperaturen auch zügig
mit Ferkel wiederbelegt werden. Gleichzeitig fällt das Ferkelangebot, wie alle Jahre um diese Zeit,
rückläufig aus. Mit dieser Marktlage können nun endlich die Ferkel-Rückstellungen der letzten Wochen reduziert werden. Eine vollständige Markträumung wird aber noch mehrere Wochen dauern.
Weniger erfreulich zeigt sich weiterhin die Preisfront entlang der Wertschöpfungskette. Vor allem der
Druck auf die Schlachtschweinepreise hält an. Damit bleibt auch die Stimmung der Schweinebauern
m Keller.
Auch in Österreich verbessert sich das Absatzgeschehen am Ferkelmarkt in kleinen Schritten. Ähnlich
wie im übrigen Europa ist die steigende Nachfrage dafür verantwortlich. Solange sich aber die Schlachtschweinepreise nicht stabilisieren, kann von keiner nachhaltigen Erholung gesprochen werden.
Die heimische Ferkelnotierung bleibt mit 2,10 Euro unverändert zur Vorwoche!
Im gesamten EU-Raum hat sich die Ferkelnachfrage zuletzt spürbar erholt. Ein Plus an fertigen Schlachtschweinen erzeugt freie Mastplätze, die wegen der kälteren Temperaturen auch zügig
mit Ferkel wiederbelegt werden. Gleichzeitig fällt das Ferkelangebot, wie alle Jahre um diese Zeit,
rückläufig aus. Mit dieser Marktlage können nun endlich die Ferkel-Rückstellungen der letzten Wochen reduziert werden. Eine vollständige Markträumung wird aber noch mehrere Wochen dauern.
Weniger erfreulich zeigt sich weiterhin die Preisfront entlang der Wertschöpfungskette. Vor allem der
Druck auf die Schlachtschweinepreise hält an. Damit bleibt auch die Stimmung der Schweinebauern
m Keller.
Auch in Österreich verbessert sich das Absatzgeschehen am Ferkelmarkt in kleinen Schritten. Ähnlich
wie im übrigen Europa ist die steigende Nachfrage dafür verantwortlich. Solange sich aber die Schlachtschweinepreise nicht stabilisieren, kann von keiner nachhaltigen Erholung gesprochen werden.
Die heimische Ferkelnotierung bleibt mit 2,10 Euro unverändert zur Vorwoche!
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 44/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,10 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,10 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,10 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,53 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,74 | (+/- 0,00) |