Schweine- und Ferkelpreise KW 30/2026
Die Überhänge durch fehlenden Zug am Fleischmarkt bauen sich regional unterschiedlich ab. Aus Süddeutschland wird stellenweise von knappem Angebot berichtet. Frische Ware wird zeitnah vermarktet, um nicht eingefroren werden zu müssen, wobei generell europaweit von übervollen Lagerbeständen zu hören ist. Lediglich Italien sticht im EU-Vergleich heraus. Dies ist logischerweise der Urlaubszeit zuzuschreiben. Das Angebot ist durch geringe Anmeldungen und zurückgehende Schlachtgewichte ebenfalls mager. Zeitgleich steigt jedoch der Absatz im Handel. Touristen verzehren nun alles, was auf Lager liegt oder frisch angeboten wird.
In Österreich ist die Preisrücknahme aus KW 27 alles andere als verdaut. Die Unterdeckung des Produktionszweiges Schweinemast schürt ernsthafte existenzielle Ängste. Das Angebot bleibt aktuell zwar überschaubar, kann jedoch trotz schleppendem Absatz im Handel mit Schweinefleisch abgesetzt werden. Aktuell besteht die Schwierigkeit der Schlachtbetriebe aber darin, bei ungünstigen Marktverhältnissen ihre Betriebe dennoch auszulasten. Die Urlaubszeit führt im Süden Europas zur Ankurbelung des Marktes. Nördlich der Alpen fehlt jeder Konsument, der seinen Hunger durch Schweinefleisch stillen will. Die Lage ist nicht ausgeglichen, aber fester als zuletzt. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
In Österreich ist die Preisrücknahme aus KW 27 alles andere als verdaut. Die Unterdeckung des Produktionszweiges Schweinemast schürt ernsthafte existenzielle Ängste. Das Angebot bleibt aktuell zwar überschaubar, kann jedoch trotz schleppendem Absatz im Handel mit Schweinefleisch abgesetzt werden. Aktuell besteht die Schwierigkeit der Schlachtbetriebe aber darin, bei ungünstigen Marktverhältnissen ihre Betriebe dennoch auszulasten. Die Urlaubszeit führt im Süden Europas zur Ankurbelung des Marktes. Nördlich der Alpen fehlt jeder Konsument, der seinen Hunger durch Schweinefleisch stillen will. Die Lage ist nicht ausgeglichen, aber fester als zuletzt. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,54 (+/- 0,00) | € 1,44 |
| Zuchten | € 0,86 (+/- 0,00) | € 0,76 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Absatz leidet trotz Preissturz
Die letzten Preisverluste hinterlassen tiefe Spuren bei den betroffenen Ferkelerzeugern und auf den Märkten in ganz Europa. Die Kaufzurückhaltung zahlreicher Mäster führt in den EU-Ländern zu einem enormen Rückstau verkaufsfähiger Ferkel. Besonders ausgeprägt ist diese Absatzmisere aktuell in Deutschland, Holland und Dänemark. Um den Ferkelverkauf anzukurbeln, reagieren diese Länder mit preislichen Lockangeboten, die teilweise weit unter den offiziellen Notierungen liegen. In der aktuellen Vermarktungswoche bleiben die Ferkelnotierungen in der EU weitgehend auf unverändertem Niveau.
Auch in Österreich bleibt das Absatzgeschehen angespannt. Zusätzlich belastet eine zunehmende Menge an Importferkeln den heimischen Ferkelmarkt. Diese Ferkel werden preislich unter unserem bereits sehr tiefen Preisniveau angeboten. Dennoch sind die Händlermargen teils beachtlich, da billigst in europäischen Überschussregionen eingekauft wird. In einer für die Schweinebauern extrem schwierigen Zeit, gibt es also auch Gewinner.
Die heimische Ferkelnotierung bewegt sich in der Höhe von 2,45 Euro seitwärts.
Die letzten Preisverluste hinterlassen tiefe Spuren bei den betroffenen Ferkelerzeugern und auf den Märkten in ganz Europa. Die Kaufzurückhaltung zahlreicher Mäster führt in den EU-Ländern zu einem enormen Rückstau verkaufsfähiger Ferkel. Besonders ausgeprägt ist diese Absatzmisere aktuell in Deutschland, Holland und Dänemark. Um den Ferkelverkauf anzukurbeln, reagieren diese Länder mit preislichen Lockangeboten, die teilweise weit unter den offiziellen Notierungen liegen. In der aktuellen Vermarktungswoche bleiben die Ferkelnotierungen in der EU weitgehend auf unverändertem Niveau.
Auch in Österreich bleibt das Absatzgeschehen angespannt. Zusätzlich belastet eine zunehmende Menge an Importferkeln den heimischen Ferkelmarkt. Diese Ferkel werden preislich unter unserem bereits sehr tiefen Preisniveau angeboten. Dennoch sind die Händlermargen teils beachtlich, da billigst in europäischen Überschussregionen eingekauft wird. In einer für die Schweinebauern extrem schwierigen Zeit, gibt es also auch Gewinner.
Die heimische Ferkelnotierung bewegt sich in der Höhe von 2,45 Euro seitwärts.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 30/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,54 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,86 | (+/- 0,00) |