Schweine- und Ferkelpreise KW 12/2026
Nur der italienische Markt leidet aktuell noch immer an der in den vergangenen Wochen, in großen
Mengen importierten, spanischen Fleischmenge. Die in den Nachbarländern anziehenden Preise
geben doch auch der dortigen Situation deutliche Signale der Veränderung. In den klimatisch
begünstigten Nachbarländern werden Absatzimpulse aufgrund von wärmeren Temperaturen früher
erwartet, als nördlich des Alpenhauptkammes.
In Österreich ist die Nachfrage ungebrochen. Rundum wird versucht, die Schlachtkapazitäten
auszulasten und sich zu diesem Zweck Ware zu sichern. Nichtsdestotrotz bleibt das Angebot an
der Ö-Börse überschaubar. Das Bestreben liegt immer darin, möglichst alle Vermarktungspartner
im gewohnten Stil mit Schlachtschweinen, gleichermaßen zu versorgen. Die Schweineschlachtungen
sind zwar in den vergangenen zwei Wochen etwas gestiegen, was jedoch der zügigen Schweine-
anmeldung bei gleichzeitig reger Nachfrage geschuldet ist. Auch das Durchschnittsgewicht ist seit Jahresbeginn um ca. 3,5 kg gesunken.
Positiv für den Fleischmarkt ist die auslaufende Skisaison zu bewerten. Strahlender Sonnenschein
und steigende Temperaturen bieten eher vormittags gute Pistenverhältnisse. Den übrigen Tag auf den Sonnenterrassen der Berggastronomie verstreichen zu lassen bringt nicht nur gebräunte Gesichter,
sondern auch das eine oder andere Schweinefleischgericht auf den Teller. Vor diesem Hintergrund
wurde an der Ö-Börse mit +10 Cent auf 1,66 €/kg Basispreis notiert.
Mengen importierten, spanischen Fleischmenge. Die in den Nachbarländern anziehenden Preise
geben doch auch der dortigen Situation deutliche Signale der Veränderung. In den klimatisch
begünstigten Nachbarländern werden Absatzimpulse aufgrund von wärmeren Temperaturen früher
erwartet, als nördlich des Alpenhauptkammes.
In Österreich ist die Nachfrage ungebrochen. Rundum wird versucht, die Schlachtkapazitäten
auszulasten und sich zu diesem Zweck Ware zu sichern. Nichtsdestotrotz bleibt das Angebot an
der Ö-Börse überschaubar. Das Bestreben liegt immer darin, möglichst alle Vermarktungspartner
im gewohnten Stil mit Schlachtschweinen, gleichermaßen zu versorgen. Die Schweineschlachtungen
sind zwar in den vergangenen zwei Wochen etwas gestiegen, was jedoch der zügigen Schweine-
anmeldung bei gleichzeitig reger Nachfrage geschuldet ist. Auch das Durchschnittsgewicht ist seit Jahresbeginn um ca. 3,5 kg gesunken.
Positiv für den Fleischmarkt ist die auslaufende Skisaison zu bewerten. Strahlender Sonnenschein
und steigende Temperaturen bieten eher vormittags gute Pistenverhältnisse. Den übrigen Tag auf den Sonnenterrassen der Berggastronomie verstreichen zu lassen bringt nicht nur gebräunte Gesichter,
sondern auch das eine oder andere Schweinefleischgericht auf den Teller. Vor diesem Hintergrund
wurde an der Ö-Börse mit +10 Cent auf 1,66 €/kg Basispreis notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | 1,76 (+ 0,10) | € 1,66 |
| Zuchten | € 0,99 (+ 0,05) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Das Angebot reicht aktuell nicht aus
Die Ferkelmärkte im EU-Raum sind allesamt von einer weiterhin sehr lebhaften Nachfrage geprägt.
Das für diese Jahreszeit übliche unterdurchschnittliche Ferkelangebot reicht inzwischen bei weitem
nicht mehr aus, um die Mäster pünktlich beliefern zu können. Steigende Wartezeiten aber auch
steigende Ferkelpreise sind die Folge.
Auch in Österreich liegen aktuell Versorgungsengpässe vor und zwar in allen Bundesländern gleicher-
maßen. Dabei liegt das Ferkelangebot nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres um diese Zeit,
die Nachfrage fällt aber deutlich höher aus. Durch diesen erfreulichen Marktverlauf konnte der Ferkelpreis
in den letzten sieben Wochen um über 20 Euro verbessert werden. Damit liegt man aber immer noch
unter dem Niveau der letzten drei Jahre. Die heimische Ferkelnotierung beträgt in dieser Vermarktungs-
woche 3,15 Euro (+20 Cent).
Die Ferkelmärkte im EU-Raum sind allesamt von einer weiterhin sehr lebhaften Nachfrage geprägt.
Das für diese Jahreszeit übliche unterdurchschnittliche Ferkelangebot reicht inzwischen bei weitem
nicht mehr aus, um die Mäster pünktlich beliefern zu können. Steigende Wartezeiten aber auch
steigende Ferkelpreise sind die Folge.
Auch in Österreich liegen aktuell Versorgungsengpässe vor und zwar in allen Bundesländern gleicher-
maßen. Dabei liegt das Ferkelangebot nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres um diese Zeit,
die Nachfrage fällt aber deutlich höher aus. Durch diesen erfreulichen Marktverlauf konnte der Ferkelpreis
in den letzten sieben Wochen um über 20 Euro verbessert werden. Damit liegt man aber immer noch
unter dem Niveau der letzten drei Jahre. Die heimische Ferkelnotierung beträgt in dieser Vermarktungs-
woche 3,15 Euro (+20 Cent).
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 12/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,15 | (+ 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,15 | (+ 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,15 | (+ 0,20) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,76 | (+ 0,10) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+ 0,05) |