Schweine- und Ferkelpreise KW 08/2026
Sogar in Spanien halten sich zunehmend Angebot und Nachfrage die Waage. Die Befüllung der
Gefrierläger läuft ebenfalls auf Hochtouren, da vermehrt von zu erwarteten Preissteigerungen ausge-
gangen werden kann. Das Zeitfenster, um sich günstige Ware zu sichern, wird sich bald schließen. Erfreuliche Neuigkeiten sind auch aus Asien zu berichten. Das philippinische Landwirtschaftsministerium
hat neue Regelungen zur Einfuhr von Schweinefleisch erlassen. Zentrales Element der Ende 2025 verabschiedeten Regelung ist ein Regionalisierungskonzept, dass die Anerkennung ASP-freier Zonen innerhalb exportierender Länder gemäß den Standards der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) ermöglicht. Für Länder wie Deutschland oder Spanien bedeute dies aktuell zwar keine sofortige Marktöffnung, schaffe aber erstmals den rechtlichen Rahmen für künftige Exporte aus nicht betroffenen Regionen. Die Exportchancen steigen dadurch, auch beispielsweise für Spanien und würden zukünftig
Druck vom europäischen Markt nehmen.
In Österreich gibt es keine Überhänge mehr. Anfragen nach zusätzlichen Lieferungen an der Schlachthoframpe müssen immer öfter mit Absagen beantwortet werden. Trotz traditionell verhaltenem Fleischabsatz zur Faschingszeit, der diese Woche den Markt dominiert, erfrischt der Blick auf diese Entwicklung, die im Inn- und Ausland nicht mehr zu übersehen ist. Momentan sind die Marktverhältnisse ausgeglichen, weshalb an der Österreichischen Schweinebörse unverändert notiert wurde.
Gefrierläger läuft ebenfalls auf Hochtouren, da vermehrt von zu erwarteten Preissteigerungen ausge-
gangen werden kann. Das Zeitfenster, um sich günstige Ware zu sichern, wird sich bald schließen. Erfreuliche Neuigkeiten sind auch aus Asien zu berichten. Das philippinische Landwirtschaftsministerium
hat neue Regelungen zur Einfuhr von Schweinefleisch erlassen. Zentrales Element der Ende 2025 verabschiedeten Regelung ist ein Regionalisierungskonzept, dass die Anerkennung ASP-freier Zonen innerhalb exportierender Länder gemäß den Standards der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) ermöglicht. Für Länder wie Deutschland oder Spanien bedeute dies aktuell zwar keine sofortige Marktöffnung, schaffe aber erstmals den rechtlichen Rahmen für künftige Exporte aus nicht betroffenen Regionen. Die Exportchancen steigen dadurch, auch beispielsweise für Spanien und würden zukünftig
Druck vom europäischen Markt nehmen.
In Österreich gibt es keine Überhänge mehr. Anfragen nach zusätzlichen Lieferungen an der Schlachthoframpe müssen immer öfter mit Absagen beantwortet werden. Trotz traditionell verhaltenem Fleischabsatz zur Faschingszeit, der diese Woche den Markt dominiert, erfrischt der Blick auf diese Entwicklung, die im Inn- und Ausland nicht mehr zu übersehen ist. Momentan sind die Marktverhältnisse ausgeglichen, weshalb an der Österreichischen Schweinebörse unverändert notiert wurde.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,49 (+/-0,00) | € 1,39 |
| Zuchten | € 0,82 (+/-0,00) | € 0,72 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: steigende Ferkelnachfrage kann nicht mehr pünktlich erfüllt werden
Im gesamten EU-Raum hat die Ferkelnachfrage inzwischen Rekordhöhen angenommen. Das
Angebot dagegen fällt nur unterdurchschnittlich aus. Diese jahreszeitlich übliche Marktentwicklung
zeigt sich heuer deutlich ausgeprägter.
Ein Grund dafür liegt in den sehr niedrigen Schlachtzahlen zum Jahreswechsel. Diese nun in den
letzten Wochen nachgeholten Schlachtungen erzeugen eine zusätzliche Nachfrage in einer relativ
kurzen Zeitspanne. Die Ferkelpreise steigen in der gesamten EU.
Auch in Österreich reicht das Ferkelangebot nicht mehr aus, um der Nachfrage pünktlich nachkommen
zu können. Die Wartezeiten im Ferkelbezug steigen in der Vermittlung kontinuierlich an. Die heimische Notierung steigt um 10 Cent und beträgt damit 2,55 Euro.
Im gesamten EU-Raum hat die Ferkelnachfrage inzwischen Rekordhöhen angenommen. Das
Angebot dagegen fällt nur unterdurchschnittlich aus. Diese jahreszeitlich übliche Marktentwicklung
zeigt sich heuer deutlich ausgeprägter.
Ein Grund dafür liegt in den sehr niedrigen Schlachtzahlen zum Jahreswechsel. Diese nun in den
letzten Wochen nachgeholten Schlachtungen erzeugen eine zusätzliche Nachfrage in einer relativ
kurzen Zeitspanne. Die Ferkelpreise steigen in der gesamten EU.
Auch in Österreich reicht das Ferkelangebot nicht mehr aus, um der Nachfrage pünktlich nachkommen
zu können. Die Wartezeiten im Ferkelbezug steigen in der Vermittlung kontinuierlich an. Die heimische Notierung steigt um 10 Cent und beträgt damit 2,55 Euro.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 08/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,55 | (+ 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,55 | (+ 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,55 | (+ 0,10) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,49 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,82 | (+/- 0,00) |