Schweine- und Ferkelpreise KW 03/2026
Aufgrund der vielen fehlenden Schlachttage durch die Feiertagswochen sind auch die Schlachtmengen
für zwei Wochen auf ein 1/3 reduziert. Dadurch ergeben sich erhebliche Rückstände in der Vermarktung
und damit wurde der Druck auf den Schweinepreis sehr hoch. Die Tatsache, dass Dänemark und
Frankreich in der Vorwoche die ohnehin schon niedrige Notierung zurücknahmen, führte zu massiven Preisdiskussionen in Deutschland. Zu der üblichen Preisschwäche nach Weihnachten kommt auch noch
dass sehr viel günstige Ware aus Spanien den Markt belastet. Fakt ist, dass es mit diesen niedrigen Schweinepreisen derzeit in Europa in keinem Land möglich ist, die Schweineproduktion wirtschaftlich zu führen. Dies führt in der Regel zur Reduzierung der Bestände.
Ö-Markt: Überhänge belasten massiv den Markt.
Auch in Österreich warten jede Menge an Schweinen auf die Abholung und werden jeden Tag noch
schwerer. Von der Höchstschlachtmenge in der KW 51 mit 105.000 Schweinen reduzierten sich die Schlachtmengen über die Feiertagswochen, trotz intensiver Bemühungen seitens der Schlachthöfe mit Samstags- und teilweise auch Sonntagsschlachtungen, auf ca. 40.000 Schweine pro Woche. Durch die entstandenen Übermengen wandern die Schweine erst teilweise mit 14-tägiger Verspätung aus dem Stall. Um den Warenfluss bis hin zu den Ferkeln wieder zu sichern und angesichts der empfindlichen Preisrücknahme seitens Deutschlands, musste die Ö-Börse der Forderung der Schlachthöfe mit minus
15 Cent stattgeben. Damit sollte aber auch eine gewisse Talsohle erreicht sein und für raschen Abfluss
der Schweine gesorgt sein. Je früher wir diese rasche Räumung erreichen, umso rascher werden sich im Frühjahr die Märkte dann wieder ins Positive bewegen! Auch die Exportmarktaussichten für Österreich sind durch die Sperre von Spanien nach China aufgrund der ASP und die Quotenregelung von China seit 1.1. für Rindfleisch aus Südamerika, Australien und Ozeanien stark gestiegen. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass unser wichtigster Absatzkanal der Heimmarkt ist und bleibt. Diesen gilt es durch Werbung und Bewusstseinsbildung auch für die Zukunft entsprechend abzusichern.
für zwei Wochen auf ein 1/3 reduziert. Dadurch ergeben sich erhebliche Rückstände in der Vermarktung
und damit wurde der Druck auf den Schweinepreis sehr hoch. Die Tatsache, dass Dänemark und
Frankreich in der Vorwoche die ohnehin schon niedrige Notierung zurücknahmen, führte zu massiven Preisdiskussionen in Deutschland. Zu der üblichen Preisschwäche nach Weihnachten kommt auch noch
dass sehr viel günstige Ware aus Spanien den Markt belastet. Fakt ist, dass es mit diesen niedrigen Schweinepreisen derzeit in Europa in keinem Land möglich ist, die Schweineproduktion wirtschaftlich zu führen. Dies führt in der Regel zur Reduzierung der Bestände.
Ö-Markt: Überhänge belasten massiv den Markt.
Auch in Österreich warten jede Menge an Schweinen auf die Abholung und werden jeden Tag noch
schwerer. Von der Höchstschlachtmenge in der KW 51 mit 105.000 Schweinen reduzierten sich die Schlachtmengen über die Feiertagswochen, trotz intensiver Bemühungen seitens der Schlachthöfe mit Samstags- und teilweise auch Sonntagsschlachtungen, auf ca. 40.000 Schweine pro Woche. Durch die entstandenen Übermengen wandern die Schweine erst teilweise mit 14-tägiger Verspätung aus dem Stall. Um den Warenfluss bis hin zu den Ferkeln wieder zu sichern und angesichts der empfindlichen Preisrücknahme seitens Deutschlands, musste die Ö-Börse der Forderung der Schlachthöfe mit minus
15 Cent stattgeben. Damit sollte aber auch eine gewisse Talsohle erreicht sein und für raschen Abfluss
der Schweine gesorgt sein. Je früher wir diese rasche Räumung erreichen, umso rascher werden sich im Frühjahr die Märkte dann wieder ins Positive bewegen! Auch die Exportmarktaussichten für Österreich sind durch die Sperre von Spanien nach China aufgrund der ASP und die Quotenregelung von China seit 1.1. für Rindfleisch aus Südamerika, Australien und Ozeanien stark gestiegen. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass unser wichtigster Absatzkanal der Heimmarkt ist und bleibt. Diesen gilt es durch Werbung und Bewusstseinsbildung auch für die Zukunft entsprechend abzusichern.
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Dramatisch schlechte Ferkelpreise zu Jahresbeginn
Die feiertagsbedingten Verwerfungen im Absatzgeschehen entlang der gesamten Schweine-Produktionskette zeigen nun dramatische
Auswirkungen auf die Erzeugerpreise. Der Preissturz bei Schlachtschweinen in der Höhe von 15 Cent,
lässt auch die Ferkelpreise im gesamten EU-Raum purzeln. Die Ferkelnotierungen liegen damit deutlich unter dem Niveau der letzten 3 Jahre und nur mehr knapp über den Werten vor Corona.
Die Hoffnung ist nun aber groß, dass mit diesen Preiskorrekturen der Boden erreicht ist und der Absatz in den nächsten Wochen zügig voranschreitet.
Auch in Österreich kann diesen preislichen Entwicklungen nicht ausgewichen werden, da der Ferkelrück-
stau relativ hohe Werte angenommen hat. Mit der Preisreduktion wird nun ein zügiger Abbau der Ferkelübermengen erwartet. Die Ferkel-Vorbestellungen entwickeln sich jedenfalls positiv. Abzuwarten
bleibt aber, wie rasch in den nächsten Wochen die fertigen Schlachtschweine abgeholt werden. Die heimische Ferkelnotierung reduziert sich um 20 Cent auf € 2,30.
Auswirkungen auf die Erzeugerpreise. Der Preissturz bei Schlachtschweinen in der Höhe von 15 Cent,
lässt auch die Ferkelpreise im gesamten EU-Raum purzeln. Die Ferkelnotierungen liegen damit deutlich unter dem Niveau der letzten 3 Jahre und nur mehr knapp über den Werten vor Corona.
Die Hoffnung ist nun aber groß, dass mit diesen Preiskorrekturen der Boden erreicht ist und der Absatz in den nächsten Wochen zügig voranschreitet.
Auch in Österreich kann diesen preislichen Entwicklungen nicht ausgewichen werden, da der Ferkelrück-
stau relativ hohe Werte angenommen hat. Mit der Preisreduktion wird nun ein zügiger Abbau der Ferkelübermengen erwartet. Die Ferkel-Vorbestellungen entwickeln sich jedenfalls positiv. Abzuwarten
bleibt aber, wie rasch in den nächsten Wochen die fertigen Schlachtschweine abgeholt werden. Die heimische Ferkelnotierung reduziert sich um 20 Cent auf € 2,30.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 03/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,30 | (- 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,30 | (- 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,30 | (- 0,20) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,49 | (- 0,15) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,82 | (- 0,10) |