Schweine- und Ferkelpreise KW 02/2026
EU-weit durchkreuzen innerhalb von drei Wochen eine Mehrzahl an Feiertagen das Routinegeschäft
in der Fleischwirtschaft. Dies verunmöglicht einen routinemäßigen Geschäftsablauf auf allen Stufen
der Wertschöpfungskette. Des Weiteren verunmöglicht die aktuelle Feiertagskonstellation den Blick
auf reale Angebots- und Nachfrageverhältnisse am Schweinemarkt. Vor diesem Hintergrund stellen
dem Vernehmen nach auch die meisten Preisbildungsmodelle ihre Aktivität bis zum 7. Jänner 2026
ein, d. h., die Notierungen unterliegen in diesem Zeitraum keiner Veränderung.
Auch in Österreich stehen für die Zeit zwischen Weihnachten und Hl. 3 Könige nur wenige kleine Zeit-
fenster für Schlachtungen zur Verfügung. Zum Leidwesen vieler Mäster kommt es dadurch zu nicht unerheblichen Verschiebungen der Schlachttermine. Der Ausfall einer ganzen Wochenschlachtkapazität
in dieser Zeit bedeutet, dass ca. 80.000 Schweine länger als üblich in den Ställen verbleiben müssen.
Leider ist das Schleppen von Überhängen aktuell und zu Jahresbeginn alternativlos. Auch an der
Ö-Börse erfolgt eine neue Preisfixierung unmittelbar nach Hl. 3 Könige.
Aufgrund meiner bevorstehenden Pensionierung ist dies der letzte Marktbericht meinerseits. Ab Jänner 2026 wird mein Nachfolger in der Funktion des Chefverhandlers und Marktberichterstatters der Ö-Börse
DI Raimund Tschiggerl diese Aufgabe übernehmen. Zum Ende meiner 30-jährigen Tätigkeit darf ich mich
bei meinen Lesern der Marktberichte für Ihr Interesse bedanken und hoffe, dass ich zum Verständnis für Einflüsse und Abläufe am Schweinemarkt beitragen konnte. Das war jedenfalls allwöchentlich mein Ziel –
mit bestem Wissen und Gewissen.
in der Fleischwirtschaft. Dies verunmöglicht einen routinemäßigen Geschäftsablauf auf allen Stufen
der Wertschöpfungskette. Des Weiteren verunmöglicht die aktuelle Feiertagskonstellation den Blick
auf reale Angebots- und Nachfrageverhältnisse am Schweinemarkt. Vor diesem Hintergrund stellen
dem Vernehmen nach auch die meisten Preisbildungsmodelle ihre Aktivität bis zum 7. Jänner 2026
ein, d. h., die Notierungen unterliegen in diesem Zeitraum keiner Veränderung.
Auch in Österreich stehen für die Zeit zwischen Weihnachten und Hl. 3 Könige nur wenige kleine Zeit-
fenster für Schlachtungen zur Verfügung. Zum Leidwesen vieler Mäster kommt es dadurch zu nicht unerheblichen Verschiebungen der Schlachttermine. Der Ausfall einer ganzen Wochenschlachtkapazität
in dieser Zeit bedeutet, dass ca. 80.000 Schweine länger als üblich in den Ställen verbleiben müssen.
Leider ist das Schleppen von Überhängen aktuell und zu Jahresbeginn alternativlos. Auch an der
Ö-Börse erfolgt eine neue Preisfixierung unmittelbar nach Hl. 3 Könige.
Aufgrund meiner bevorstehenden Pensionierung ist dies der letzte Marktbericht meinerseits. Ab Jänner 2026 wird mein Nachfolger in der Funktion des Chefverhandlers und Marktberichterstatters der Ö-Börse
DI Raimund Tschiggerl diese Aufgabe übernehmen. Zum Ende meiner 30-jährigen Tätigkeit darf ich mich
bei meinen Lesern der Marktberichte für Ihr Interesse bedanken und hoffe, dass ich zum Verständnis für Einflüsse und Abläufe am Schweinemarkt beitragen konnte. Das war jedenfalls allwöchentlich mein Ziel –
mit bestem Wissen und Gewissen.
Scheinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,64 (+/-0,00) | € 1,54 |
| Zuchten | € 0,92 (+/-0,00) | € 0,82 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Feiertagsbedingt Ausfälle von Schlachttagen verursachen Rückstau auf den Ferkelmärkten
Der enorme Rückstau schlachtfertiger Mastschweine nach den beiden Feiertagswochen ver-
ursacht auch auf den europäischen Ferkelmärkten schwierige Absatzverhältnisse.
Zahlreiche Ferkelbestellungen können von Mästern seit zwei Wochen nicht realisiert werden, da ihre
fertigen Schlachtschweine nicht zeitgerecht abgeholt werden. Damit ist ziemlich genau das einge-
treten, was bereits vor Weihnachten prognostiziert wurde.
Der Mengenrückstau, der in den letzten beiden Wochen entlang der gesamten Produktionskette ent-
standen ist, wird einige Wochen benötigen, um aufgelöst werden zu können.
Die Ferkelnotierungen bleiben im gesamten EU-Raum unverändert.
Am heimischen Ferkelmarkt konnte das Ferkelangebot in der Weihnachtswoche noch vollständig
geräumt werden. Die Neujahrswoche stellte sich dann deutlich schwieriger dar. Ferkelrückstellungen
waren nicht zu vermeiden. Es zeichnen sich auch in Österreich herausfordernde Jännerwochen ab.
Die heimische Ferkelnotierung bewegt sich mit 2,50 Euro seitwärts.
Der enorme Rückstau schlachtfertiger Mastschweine nach den beiden Feiertagswochen ver-
ursacht auch auf den europäischen Ferkelmärkten schwierige Absatzverhältnisse.
Zahlreiche Ferkelbestellungen können von Mästern seit zwei Wochen nicht realisiert werden, da ihre
fertigen Schlachtschweine nicht zeitgerecht abgeholt werden. Damit ist ziemlich genau das einge-
treten, was bereits vor Weihnachten prognostiziert wurde.
Der Mengenrückstau, der in den letzten beiden Wochen entlang der gesamten Produktionskette ent-
standen ist, wird einige Wochen benötigen, um aufgelöst werden zu können.
Die Ferkelnotierungen bleiben im gesamten EU-Raum unverändert.
Am heimischen Ferkelmarkt konnte das Ferkelangebot in der Weihnachtswoche noch vollständig
geräumt werden. Die Neujahrswoche stellte sich dann deutlich schwieriger dar. Ferkelrückstellungen
waren nicht zu vermeiden. Es zeichnen sich auch in Österreich herausfordernde Jännerwochen ab.
Die heimische Ferkelnotierung bewegt sich mit 2,50 Euro seitwärts.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 02/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,50 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,50 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,50 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,64 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,92 | (+/- 0,00) |