Schranne: Würziger Start in die Saison mit roter Knolle
Radieschen können früh gesät werden und haben eine kurze Vegetationszeit. Sie zählen daher zu den ersten heimischen Gemüsesorten, die am Markt erhältlich sind. Beim Tanzerbauer wurde die erste Partie im Februar gesät, vorige Woche war die zweite Ernte vom Gewächshaus am Markt. In ein bis zwei Wochen erwarte man die ersten Freiland-Radieschen, so Katharina Krinner. „Die schmecken etwas würziger, weil sie mehr Senföle enthalten, die ihnen den pikanten Geschmack verleihen“, so die Expertin.
Riesiger Radieschen-Korb
Sie beeindruckt jedes Frühjahr mit einem Drahtkorb, den sie mit einem riesigen Berg frischer Radieschen befüllt. Die Knollen werden nach der Ernte zusammengebunden und in einer Scheibtruhe voll Wasser gewaschen. Diese „liebevolle Handwäsche“, wie Katharina das nennt, ist ebenso aufwändig wie das Befüllen des Korbes. Denn die Radieschen werden natürlich nicht hineingeleert, sondern sorgfältig einzeln aufgeschichtet.
Gut gefüllt
Vom Freiland gibt es jetzt frischen Spinat und Vogerlsalat, der Häuptelsalat kommt noch aus dem Gewächshaus. Man habe aber auch noch genug Lagerware auf Vorrat, betont Katharina. „Unsere Lagerkartoffeln im Keller sind sehr gschmackig.“
Auch die Karotten vom Vorjahr schauen aus wie frisch geerntet und schmecken auch so. Sie werden mit Erde in einer 500-Kilo-Kiste im Kühlraum gelagert. Jede Woche wird die für die Schranne benötigte Menge herausgeholt. „Karotten, die nicht mehr so schön sind, bekommen die Hendl vom Nachbarn, die fliegen darauf.“
Auch die Karotten vom Vorjahr schauen aus wie frisch geerntet und schmecken auch so. Sie werden mit Erde in einer 500-Kilo-Kiste im Kühlraum gelagert. Jede Woche wird die für die Schranne benötigte Menge herausgeholt. „Karotten, die nicht mehr so schön sind, bekommen die Hendl vom Nachbarn, die fliegen darauf.“
Von der vKs-Manufaktur gibt‘s die frischen Radieschen vom Tanzerbauer als eingelegte Spezialität.