Rote Rübe: Die vielseitige Knaller-Knolle
Rote Rüben haben viele Namen und sind neben „Roter Beete“ in Deutschland, „Rande“ in der Schweiz und in Teilen Österreichs auch unter „Rahner“, „Rauna“ oder „Rohne“ bekannt. Botanisch gehören sie zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und sind mit Spinat, Mangold sowie mit Zucker- und Runkelrübe verwandt. Das Gemüse gibt es in zahlreichen Sorten, länglich, rund und plattrund sowie mit dunkelrotem Fruchtfleisch, aber auch in gelben und weißen Farbtönen oder sogar gestreift mit hellen Ringen, wobei ihr süßlich-erdiger Geschmack charakteristisch ist.
Die Rote Rübe schreibt Geschichte
Die Rote Rübe (Beta vulgaris) ist ein traditionelles Gemüse unseres Kulturraums und blickt auf eine lange und farbenfrohe Geschichte zurück. Ihren Ursprung hat die wertvolle Knolle im Mittelmeerraum, wo sie sich aus der Wilden Rübe zu einem vielseitigen und wertvollen Nahrungsmittel entwickelte.
Schon in der Antike wurde die Rote Rübe als beliebtes Nahrungs- und Heilmittel sehr geschätzt und galt als Symbol für Wohlstand und Fruchtbarkeit. Die Römer kultivierten verschiedene Sorten und verbreiteten die Knolle in ganz Europa. In Zeiten von Krieg und Hungersnöten erwies sich die Rote Rübe als wahrer Segen, denn ihr hoher Nährwert und ihre gute Lagerfähigkeit machten sie oft zum lebensrettenden Grundnahrungsmittel.
Power aus der roten Knolle
Ernährungsphysiologisch überzeugt die knallige Rübe mit einer hohen Nährstoffdichte bei gleichzeitig geringem Energiegehalt. Ein echtes Superfood, das lange satt hält. Sie ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Magnesium und Zink, enthält zahlreiche Vitamine und punktet mit einem hohen Anteil an Folsäure, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Trotz dieser Fülle an wertvollen Nährstoffen ist die Rote Rübe kalorienarm und nahezu fettfrei, was sie zu einem idealen Bestandteil einer ausgewogenen und gesundheitsbewussten Ernährung macht. Ihre intensive purpurrote Farbe verdankt die Knolle dem natürlichen Pflanzenfarbstoff „Betanin“, der nicht nur in der Küche, sondern auch in der Textilfärberei zum Einsatz kommt. Auch die Blätter und Stiele der Roten Rübe sind essbar und können ähnlich wie Spinat zubereitet oder in einem Smoothie vermixt werden.
Die Rote Rübe in der Volksmedizin
Traditionell wird der Roten Rübe eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeschrieben. Ihr regelmäßiger Verzehr kann dazu beitragen die Blutbildung zu fördern, den Stoffwechsel anzuregen, die Herzgesundheit zu verbessern und die Durchblutung zu fördern. Außerdem sagt man ihr eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem nach. Mit ihrem purpurroten Fruchtfleisch verleihen Rote Rüben zahlreichen Gerichten eine besondere Note und sie zeigen sich in der Küche äußerst vielseitig. Nicht umsonst gelten sie als „Wurzel des guten Geschmacks“.
Ob warm in Suppen, roh im Salat, als Füllung in Buchteln, cremig im Risotto oder sogar im Kuchen überraschen sie immer wieder mit ihrem fein-süßlichen Aroma. Eine besondere Spezialität sind milchsauer vergorene Rote Rüben, die mit ihrer angenehmen Säure zusätzliche kulinarische Akzente setzen. Trotz ihrer Vielseitigkeit haftet ihnen das Image eines rustikalen Arme-Leute-Essens an. Dabei lässt sich aus der Roten Rübe eine Fülle an kreativen und modernen Gerichten zaubern.
Auch international ist die rote Knolle ebenfalls sehr geschätzt. Berühmt ist etwa der Borschtsch, eine nahrhafte Suppe aus Osteuropa mit Roten Rüben, Weißkraut, Gemüse und Fleisch. In den baltischen Ländern, in Skandinavien und in Norddeutschland wird sie besonders gerne zu Fischgerichten serviert. Aber auch hierzulande ist diese Rübe aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Heute gilt die Rote Rübe als besonders wertvolles Lebensmittel. Zu Recht hat sie sich einen festen Platz am Speiseplan erobert und beweist, dass traditionelle Lebensmittel zeitlos, gesund und zugleich modern sein können. Es lohnt sich, die Wunderrübe regelmäßig in die Ernährung einzubauen, um von ihren Vorteilen für die Gesundheit zu profitieren.
Ob warm in Suppen, roh im Salat, als Füllung in Buchteln, cremig im Risotto oder sogar im Kuchen überraschen sie immer wieder mit ihrem fein-süßlichen Aroma. Eine besondere Spezialität sind milchsauer vergorene Rote Rüben, die mit ihrer angenehmen Säure zusätzliche kulinarische Akzente setzen. Trotz ihrer Vielseitigkeit haftet ihnen das Image eines rustikalen Arme-Leute-Essens an. Dabei lässt sich aus der Roten Rübe eine Fülle an kreativen und modernen Gerichten zaubern.
Auch international ist die rote Knolle ebenfalls sehr geschätzt. Berühmt ist etwa der Borschtsch, eine nahrhafte Suppe aus Osteuropa mit Roten Rüben, Weißkraut, Gemüse und Fleisch. In den baltischen Ländern, in Skandinavien und in Norddeutschland wird sie besonders gerne zu Fischgerichten serviert. Aber auch hierzulande ist diese Rübe aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Heute gilt die Rote Rübe als besonders wertvolles Lebensmittel. Zu Recht hat sie sich einen festen Platz am Speiseplan erobert und beweist, dass traditionelle Lebensmittel zeitlos, gesund und zugleich modern sein können. Es lohnt sich, die Wunderrübe regelmäßig in die Ernährung einzubauen, um von ihren Vorteilen für die Gesundheit zu profitieren.
Gefüllte Rote-Rüben-Eier
- 5 gekochte Eier
- 200 ml Essig
- 200 ml Wasser
- 2 TL Salz, Pfeffer
- 2 TL Zucker
- 150 g Rote Rüben gekocht
- 1 Schraubglas
Zubereitung
Rote Rüben in Stücke schneiden. Für den Essigsud Essig und Wasser mit Salz und Zucker aufkochen. Die Eier schälen und abwechselnd mit den Roten Rüben in ein Glas schichten. Mit dem abgekühlten Essigsud aufgießen und die Eier 24 Stunden ziehen lassen. Anschließend die gefärbten Eier herausnehmen, abtupfen, halbieren und mit der Eiercreme füllen. Eiercreme: Dotter zerdrücken und mit Salz, Pfeffer, etwas Senf und Zitronensaft würzen. Mit Frischkäse zu einer feinen Creme verrühren.
Rote-Rüben-Carpaccio
- Gekochte Rote Rüben
- Essig, Salz, Pfeffer
- Zucker, Senf, Olivenöl, Kräutersalz
- Mozzarella oder Burrata, Kresse
Zubereitung
Rote Rüben in feine Scheiben hacheln und einen Tag lang in einer pikanten Marinade aus Essig, Salz, Pfeffer, Zucker und Senf einlegen. Anschließend den Salat abseihen und die Rote-Rüben-Scheiben etwas abtupfen. In der Mitte eines Tellers etwas dickflüssigen Balsamico aufspritzen, Rote-Rüben-Scheiben dachziegelartig auflegen, eine Scheibe Mozzarella oder Burrata auflegen, mit etwas Kräutersalz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl beträufeln. Garnieren mit einigen angebratenen Speckwürfeln und Kresse.
Rohnen-Salat mit Orangen und Walnüssen
- Gekochte Rohnen in Würfel geschnitten
- Essig, Salz, Pfeffer
- Zucker, Senf, Vogerlsalat
- Orangenfilets
- Walnussstücke, Kräutersalz
- Olivenöl
Zubereitung
Gekochte Rohnen in kleine Würfel schneiden und in einer pikanten Marinade einlegen. Vogerlsalat am Teller anrichten, Rohnenwürfel locker darüberstreuen. Orangenfilets schneiden, am Salat auflegen und mit Walnussstücken bestreuen. Mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und mit etwas Essig und Olivenöl beträufeln.