Nutztierärztemangel spitzt sich weiter zu
Der zunehmende Mangel an Nutztierärztinnen und Nutztierärzten stellt die bäuerlichen Familienbetriebe vor immer größere Herausforderungen. Besonders bei Notfällen außerhalb der regulären Arbeitszeiten wird die tierärztliche Versorgung in vielen Regionen zunehmend zur Belastungsprobe. Die Zahlen zeigen den Handlungsbedarf deutlich: Bereits im Jahr 2027 wird österreichweit ein Defizit von 30 bis 50 Vollzeitäquivalenten im Bereich der Nutztiermedizin erwartet. Bis 2032 könnte dieser Mangel laut Prognosen auf 70 bis 105 Vollzeitäquivalente anwachsen. Gleichzeitig konzentriert sich der Großteil der Absolventen auf den Kleintierbereich, während viele Großtierärzte in den kommenden Jahren in Pension gehen.
Seitens des Bauernbundes werden gezielte Studienplätze im Bereich der Nutztiermedizin mit regionaler Bindung für die tierärztliche Notfallversorgung sowie verbesserte Rahmenbedingungen für Praxisgründungen im ländlichen Raum gefordert.
Jetzt Petition unterzeichnen
Der Steirische Bauernbund macht auf die dramatische Entwicklung mit einer „Petition zur Sicherstellung der tierärztlichen Versorgung im ländlichen Raum“ aufmerksam. Direkt zur Petition mit dem QR-Code.
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