Jung, cool und traditionsbewusst
„Ich bin keiner, der den ganzen Tag den Kasperl macht“, betont Fabio Danzl. „Aber Langweiler bin ich auch keiner“, fügt er schmunzelnd hinzug. Brautpaare, die den beliebten Hochzeitslader aus Saalfelden engagieren, schätzen genau diese Eigenschaften.
Die erste Hochzeit hat er für Freunde organisiert, die ihn recht hartnäckig darum gebeten haben. „Das war zwar interessant, aber es war eigentlich nicht geplant, das öfter zu machen“, erzählt der 24-Jährige.
Musikalisches Talent
Schließlich war er zeitlich bereits stark ausgelastet. Neben seiner beruflichen Tätigkeit für den Tourismusverband Salzburger Saalachtal sorgt er nämlich mit der „BH-Musi“ für Unterhaltung bei diversen Veranstaltungen. „BH“ steht hier übrigens für Bundesheer, weil sich das Duo während der Zeit beim Bundesheer formiert hat. „Damals durfte die Militärmusi wegen Corona nicht auftreten, so haben wir öfter gespielt.“
Als er fünf Jahre alt war, hat ihm seine Oma Veronika die erste Zugin gekauft. Sie war es auch, die den Enkel schon in jungen Jahren für den Volkstanz begeistert hat. Der vielseitig interessierte Pinzgauer holt derzeit außerdem seine Matura nach, weil er später noch ein Studium beginnen möchte.
Musikalisches Talent
Schließlich war er zeitlich bereits stark ausgelastet. Neben seiner beruflichen Tätigkeit für den Tourismusverband Salzburger Saalachtal sorgt er nämlich mit der „BH-Musi“ für Unterhaltung bei diversen Veranstaltungen. „BH“ steht hier übrigens für Bundesheer, weil sich das Duo während der Zeit beim Bundesheer formiert hat. „Damals durfte die Militärmusi wegen Corona nicht auftreten, so haben wir öfter gespielt.“
Als er fünf Jahre alt war, hat ihm seine Oma Veronika die erste Zugin gekauft. Sie war es auch, die den Enkel schon in jungen Jahren für den Volkstanz begeistert hat. Der vielseitig interessierte Pinzgauer holt derzeit außerdem seine Matura nach, weil er später noch ein Studium beginnen möchte.
Kein Privatleben
Obwohl Fabio also eigentlich keine Zeit für eine weitere Aufgabe hatte, ließ er sich doch wieder überreden. Inzwischen hat er bereits 25 Paaren geholfen, den schönsten Tag ihres Lebens zu feiern. „Das ist eine schöne Tätigkeit und ich habe mich damit abgefunden, dass ich kein Privatleben mehr habe“, sagt er lachend.
Für die Besprechung des Ablaufs lädt er Braut und Bräutigam in seine gemütliche Wohnung ein. Dort werden die Wünsche der Brautleute ausführlich besprochen.
Streng und Laut
„Manche Paare sehen die Feier ganz locker und entspannt, während für andere alles perfekt passen muss“, schildert er. Er orientiere sich an den traditionellen Bräuchen und halte sich an die Empfehlungen im Buch der Salzburger Hochzeitslader des Gauverbandes. Wichtig sei für ihn schon zu Beginn ein schöner Hochzeitszug in die Kirche. „Das muss eine geordnete Zweierreihe sein, wie in der Volksschule, da bin ich streng.“ Damit die Hochzeitsgäste die Anweisungen des Hochzeitsladers befolgen, brauche der nicht nur Durchsetzungsvermögen, er solle auch eine kräftige Stimme haben. „Ich kann schon laut werden. Wenn ich will, sind 300 Leute ruhig“, sagt Fabio. „Mikrofon verwende ich keins, das passt in meinen Augen nicht. Ich halte meinen Stecken in die Höhe und dann wird losmarschiert.“
Streng und Laut
„Manche Paare sehen die Feier ganz locker und entspannt, während für andere alles perfekt passen muss“, schildert er. Er orientiere sich an den traditionellen Bräuchen und halte sich an die Empfehlungen im Buch der Salzburger Hochzeitslader des Gauverbandes. Wichtig sei für ihn schon zu Beginn ein schöner Hochzeitszug in die Kirche. „Das muss eine geordnete Zweierreihe sein, wie in der Volksschule, da bin ich streng.“ Damit die Hochzeitsgäste die Anweisungen des Hochzeitsladers befolgen, brauche der nicht nur Durchsetzungsvermögen, er solle auch eine kräftige Stimme haben. „Ich kann schon laut werden. Wenn ich will, sind 300 Leute ruhig“, sagt Fabio. „Mikrofon verwende ich keins, das passt in meinen Augen nicht. Ich halte meinen Stecken in die Höhe und dann wird losmarschiert.“
Treffen der Hochzeitslader
Am Sonntag trafen sich die Hochzeitslader vom Innergebirg in Saalfelden. Deren Obmann ist Josef Steinberger aus Bischofshofen, Fabio ist sein Stellvertreter. Nach dem Gottesdienst gab‘s ein gemütliches Beisammensein mit dem Austausch von Erfahrungen. Dabei wurde auch über aktuelle Entwicklungen diskutiert. Man müsse Neuerungen zulassen, das Brauchtum solle aber im Vordergrund stehen, lautet der Tenor.
Fremde Bräuche
„Viele Paare wünschen sich amerikanische Bräuche, wie etwa das Brautstraußwerfen. Auch das Stehlen des Bräutigams ist bei uns inzwischen ein fixer Bestandteil der Hochzeitsfeier, obwohl das kein überlieferter Brauch ist“, schildert Fabio. Als Hochzeitslader müsse man sich aber natürlich nach den Vorstellungen des Braupaares richten.
Fremde Bräuche
„Viele Paare wünschen sich amerikanische Bräuche, wie etwa das Brautstraußwerfen. Auch das Stehlen des Bräutigams ist bei uns inzwischen ein fixer Bestandteil der Hochzeitsfeier, obwohl das kein überlieferter Brauch ist“, schildert Fabio. Als Hochzeitslader müsse man sich aber natürlich nach den Vorstellungen des Braupaares richten.