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01.10.2026 | von Michael Hatheier

Von der Sortenwahl bis zur Weideführung: Die Herausforderungen im Grünland ähneln sich diesseits und jenseits der Saalach. Der erste salzburgisch-bayerische Grünland- und Weidetag brachte Landwirte und Fachleute beider Regionen zusammen. Er zeigte, wie wertvoll der Austausch und der Blick über die Grenze ist und bestätigte die enge Verbundenheit.

Bildergalerie (7 Fotos)
Grünlandtag 1.jpg © Hatheier
Grünlandtag 4.jpg © Hatheier
Grünlandtag 5.jpg © Hatheier
Grünlantag2.jpg © Hatheier
Grünlantag3.jpg © Hatheier
Grünlantag5.jpg © Archiv
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Hauptorganisator Grünlandreferent Matthias Greisberger (LK), Maximilian Hirscher und Michael Ebner (MR), Dominik Gruber (Bodenkalk), Maschinenführer Matthias Hauthaler und Grünlandexperte Walter Starz (HBLFA Raumberg-Gumpenstein). © Hatheier
Kalkdüngung, Vortragender Dominik Gruber, Fa. Bodenkalk: Der Bestand und die Nachsaaten entfalten ihr Potenzial nur, wenn der Boden gesund ist. Entscheidend dafür ist Kalk, der unter anderem den pH-Wert anhebt. Zudem verbessert Kalzium die Bodenstruktur und unterstützt das Bodenleben. © Hatheier
Bei den Maschinenvorführungen des Maschinenrings Salzburg wurde das Saatgut mittels Nachsaatstriegel ausgebracht und anschließend mit einer Cambridgewalze angedrückt. Der verbesserte Bodenschluss fördert die Keimung und unterstützt eine rasche Bestandesetablierung. © Hatheier
Volles Haus in Kleßheim. Der Festsaal war prall gefüllt. Über 150 Landwirte nahmen die Einladung an. © Hatheier
V. l.: Steffen Rubach (GF Euregio), Tierzuchtdirektor Bruno Deutinger, Christine Schwarzenberger (Heumilch), Edmund Leisen (ehem. LK NRW), Tanja Strobl (Bayr. Bauernverband), Matthias Greisberger (Hauptorganisator), Direktorin Walburga Kaiser, Florian Scharf (AELF Abensberg-Landshut), Tobias Fegg (AELF Traunstein) und Michael Schmidhuber (BBK-Obmann) © Hatheier
Reger Austausch zwischen den Landwirten und dem Fachexperten Walter Starz. Vor allem das Thema Naschsaaten interessierte viele Besucher. © Archiv
Edmund Leisen © Archiv

Der Grenzfluss Saalach trennt Salzburg von Bayern, doch die Herausforderungen in Grünland und Weidehaltung sind die gleichen. Klima und Landwirtschaft kennen keine Grenzen. Beim 1. salzburgisch-bayerischen Grünland- und Weidetag standen Vernetzung und Austausch zwischen Experten und Berufskollegen beiderseits der Saalach im Mittelpunkt. Verschiedene Dialekte, aber der gleiche Kulturraum – über 150 Landwirte folgten am vergangenen Dienstag der Einladung der Landwirtschaftskammer und des Bayrischen Bauernverbandes in die LFS Kleßheim, um theoretische und praktische Einblicke zu gewinnen. 

Grünlantag1.jpg © Archiv
Edmund Leisen © Archiv

Der deutsche Grünlandexperte Edmund Leisen betonte die Bedeutung des Grünlands als Fundament jedes tierhaltenden Betriebs. Er stellte fest, dass optimal genutzte Weidehaltung mehr Flächenleistung, besonders in der Qualität, erbringe als reine Schnittnutzung. „Entscheidend ist nicht, was wächst, sondern was gefressen wird“, erklärte er und empfahl kurze, intensive Kurzrasen- oder Portionsweiden mit stets jungem Gras. Auch andere Referenten unterstützten diese Ansicht. Bruno Deutinger, Tierzuchtdirektor der LK Salzburg, hob die Bedeutung des frühen Beweidens hervor, basierend auf den Erfahrungen des Betriebes seines Sohnes Ruben. Weidehaltung funktioniere nur, wenn Tiere vor dem Austrieb weidefit seien. Körperkondition, Herdenverhalten und „Zaunkenntnis“ müssten vorher stimmen. 

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Kalkdüngung, Vortragender Dominik Gruber, Fa. Bodenkalk: Der Bestand und die Nachsaaten entfalten ihr Potenzial nur, wenn der Boden gesund ist. Entscheidend dafür ist Kalk, der unter anderem den pH-Wert anhebt. Zudem verbessert Kalzium die Bodenstruktur und unterstützt das Bodenleben. © Hatheier

„Kraftfutterernte“ im Frühjahr

Florian Scharf vom AELF Abensberg-Landshut konzentrierte sich auf den hohen Energie- und Rohproteingehalt des „günstigsten Kraftfutters“. Er fragte: „Lohnt sich frühes Mähen?“, und kam anhand zahlreicher Daten zu dem Schluss, dass nicht nach Kalender, sondern nach Bestand gemäht werden sollte. Qualität sei entscheidend: „Im Frühjahr bringe ich Kraftfutter nach Hause – das muss ich in der Ration berücksichtigen und mit Faser ausgleichen“, so der Experte und gab den Landwirten auf den Weg: „Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es schon zu mähen geht, dann ist es meist der richtige Zeitpunkt!“

Grünlandtag 5.jpg © Hatheier
Bei den Maschinenvorführungen des Maschinenrings Salzburg wurde das Saatgut mittels Nachsaatstriegel ausgebracht und anschließend mit einer Cambridgewalze angedrückt. Der verbesserte Bodenschluss fördert die Keimung und unterstützt eine rasche Bestandesetablierung. © Hatheier

Praktische Vorführungen am Landesgut rundeten die Veranstaltung ab. Nach- und Einsaaten trockenheitstoleranter Arten sichern auch in Zukunft widerstandsfähiges Grünland. „Die Trockenheit hat gezeigt, dass wir unser Grünland durch Sortenwahl anpassen müssen“, sagte Walter Starz von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und fügte hinzu: „Neben dem Einsatz später Sorten wird der Feldfutterbau immer wichtiger.“ Der Bestand und die Nachsaaten entfalten ihr Potenzial nur, wenn der Boden gesund ist. Entscheidend dafür ist Kalk, der unter anderem den pH-Wert anhebt. Zudem verbessert Kalzium die Bodenstruktur und unterstützt das Bodenleben. Beim Kalkkauf zählt die Qualität. Dabei ist die Mahlfeinheit ausschlaggebend. Je feiner der Kalk, desto größer die Oberfläche und desto besser löst er sich.

Ein herzlicher Dank gilt auch den Sponsoren der Interreg-Bayern-Österreich geförderten Veranstaltung: Salzburg Milch, Maschinenring Salzburg, Molkerei Berchtesgadener Land, Bodenkalk, Salzburger Lagerhaus, Käserei Woerle und Heumilch.

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Hauptorganisator Grünlandreferent Matthias Greisberger (LK), Maximilian Hirscher und Michael Ebner (MR), Dominik Gruber (Bodenkalk), Maschinenführer Matthias Hauthaler und Grünlandexperte Walter Starz (HBLFA Raumberg-Gumpenstein). © Hatheier

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Kalkdüngung, Vortragender Dominik Gruber, Fa. Bodenkalk: Der Bestand und die Nachsaaten entfalten ihr Potenzial nur, wenn der Boden gesund ist. Entscheidend dafür ist Kalk, der unter anderem den pH-Wert anhebt. Zudem verbessert Kalzium die Bodenstruktur und unterstützt das Bodenleben. © Hatheier

Grünlandtag 5.jpg © Hatheier

Bei den Maschinenvorführungen des Maschinenrings Salzburg wurde das Saatgut mittels Nachsaatstriegel ausgebracht und anschließend mit einer Cambridgewalze angedrückt. Der verbesserte Bodenschluss fördert die Keimung und unterstützt eine rasche Bestandesetablierung. © Hatheier

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Volles Haus in Kleßheim. Der Festsaal war prall gefüllt. Über 150 Landwirte nahmen die Einladung an. © Hatheier

Grünlantag3.jpg © Hatheier

V. l.: Steffen Rubach (GF Euregio), Tierzuchtdirektor Bruno Deutinger, Christine Schwarzenberger (Heumilch), Edmund Leisen (ehem. LK NRW), Tanja Strobl (Bayr. Bauernverband), Matthias Greisberger (Hauptorganisator), Direktorin Walburga Kaiser, Florian Scharf (AELF Abensberg-Landshut), Tobias Fegg (AELF Traunstein) und Michael Schmidhuber (BBK-Obmann) © Hatheier

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Reger Austausch zwischen den Landwirten und dem Fachexperten Walter Starz. Vor allem das Thema Naschsaaten interessierte viele Besucher. © Archiv

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Kalkdüngung, Vortragender Dominik Gruber, Fa. Bodenkalk: Der Bestand und die Nachsaaten entfalten ihr Potenzial nur, wenn der Boden gesund ist. Entscheidend dafür ist Kalk, der unter anderem den pH-Wert anhebt. Zudem verbessert Kalzium die Bodenstruktur und unterstützt das Bodenleben. © Hatheier

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Bei den Maschinenvorführungen des Maschinenrings Salzburg wurde das Saatgut mittels Nachsaatstriegel ausgebracht und anschließend mit einer Cambridgewalze angedrückt. Der verbesserte Bodenschluss fördert die Keimung und unterstützt eine rasche Bestandesetablierung. © Hatheier