Geborgen schlafen mit Kräutern – Duftkissen für Klein und Groß
Bildergalerie
(4 Fotos)
© Fotos aus den Büchern von Elisabeth Mayer
Um Kräutersäcken herzustellen, braucht man Baumwolle, Leinen oder Seide im Format von 15 x 15 cm. © Fotos aus den Büchern von Elisabeth Mayer
Die Kräuterkissen wirken stärkend, intuitionsfördernd und entspannend. © Fotos aus den Büchern von Elisabeth Mayer
Die getrockneten Pflanzen können nach Vorliebe zu einer Duftkomposition gemischt werden. © Fotos aus den Büchern von Elisabeth Mayer
Kräuterkissen sind eine gemütliche und wohltuende Art, Heilpflanzen zu verwenden. Sie eignen sich auch besonders gut für Anwendungen bei Kindern. Als Zutaten sind getrocknete und nur grob zerteilte Kräuter, Gartenpflanzen und Gewürze, aber auch Teereste von Kräutertee empfehlenswert. Meine Lieblingspflanzen dafür sind Steinklee, Hopfen, Waldmeister, Thymian, Rosenblüten, Kamille, Duftgeranie, Lavendel, Zitronenmelisse, Minze, Ringelblumen und Beifuß, dazu kommen Schafwollvlies, Dinkel- oder Haferspreu, raschelnde, trockene Blätter aus dem Wald.
Die getrockneten Pflanzen werden nach persönlicher Vorliebe zu einer wohlriechenden Duftkomposition gemischt und mit den Gewürzen abgerundet. Nun den Kissenbezug aus Baumwolle oder Seide mit dem Schafwollvlies auskleiden, mit der Kräutermischung, Dinkel- und/oder Haferspreu befüllen und zunähen. Anwendung: Beim Auf-dem-Kissen-Liegen werden durch die Körperwärme und das Drücken des Kissens die Duftstoffe frei, die je nach Kräutermischung schlaffördernd, entspannend, wärmend oder beruhigend wirken. Besonders in den Wintermonaten sind wärmend wirkende Kräuterkissen sehr heilsam bei allen Erkrankungen, die mit Kälte und Frösteln einhergehen.
Dafür geeignete Pflanzen sind Rainfarn, Beifuß, Mädesüß, Salbei, Oreganum, Schafgarbe und Thymian, Gewürznelken oder auch gequetschte Pfefferkörner. Die zu Sträußen gebundenen Pflanzen werden getrocknet, dann werden die Blättchen und Blüten von den Stängeln gestreift, wobei die Pflanzenteile möglichst grob gehalten werden sollten, damit sie recht lange duften. Nun die Kräuter und Gewürze mit Dinkelspelzen oder Hirse mischen und die Mischung in einen Kissenbezug mit Reißverschluss füllen. Durch die Körperwärme oder das Drücken des Duftkissens werden die Aromastoffe der Kräuter frei, die wärmend, anregend und durchblutungsfördernd wirken.
Es ist wirklich eine Überraschung, wie schnell und gut so ein Kissen Wirkung zeigt und bei Frösteln im Bett oder kalten Füßen hilft! Auch Schafwolle kann mit in so ein Kräuterkissen gefüllt werden. Das darin enthaltene Lanolin trägt die Aromastoffe der Kräuter sehr heilend bis in die Lunge und hilft bei Bronchialbeschwerden.
Die getrockneten Pflanzen werden nach persönlicher Vorliebe zu einer wohlriechenden Duftkomposition gemischt und mit den Gewürzen abgerundet. Nun den Kissenbezug aus Baumwolle oder Seide mit dem Schafwollvlies auskleiden, mit der Kräutermischung, Dinkel- und/oder Haferspreu befüllen und zunähen. Anwendung: Beim Auf-dem-Kissen-Liegen werden durch die Körperwärme und das Drücken des Kissens die Duftstoffe frei, die je nach Kräutermischung schlaffördernd, entspannend, wärmend oder beruhigend wirken. Besonders in den Wintermonaten sind wärmend wirkende Kräuterkissen sehr heilsam bei allen Erkrankungen, die mit Kälte und Frösteln einhergehen.
Dafür geeignete Pflanzen sind Rainfarn, Beifuß, Mädesüß, Salbei, Oreganum, Schafgarbe und Thymian, Gewürznelken oder auch gequetschte Pfefferkörner. Die zu Sträußen gebundenen Pflanzen werden getrocknet, dann werden die Blättchen und Blüten von den Stängeln gestreift, wobei die Pflanzenteile möglichst grob gehalten werden sollten, damit sie recht lange duften. Nun die Kräuter und Gewürze mit Dinkelspelzen oder Hirse mischen und die Mischung in einen Kissenbezug mit Reißverschluss füllen. Durch die Körperwärme oder das Drücken des Duftkissens werden die Aromastoffe der Kräuter frei, die wärmend, anregend und durchblutungsfördernd wirken.
Es ist wirklich eine Überraschung, wie schnell und gut so ein Kissen Wirkung zeigt und bei Frösteln im Bett oder kalten Füßen hilft! Auch Schafwolle kann mit in so ein Kräuterkissen gefüllt werden. Das darin enthaltene Lanolin trägt die Aromastoffe der Kräuter sehr heilend bis in die Lunge und hilft bei Bronchialbeschwerden.
Kräutersäckchen selber herstellen
Um Kräutersäckchen herzustellen, verwendet man Baumwolle, Leinen oder Seide im Format 15 x 15 cm (oder einfach einen Waschlappen) und füllt es mit 100 bis 150 g Kräutern und mit Dinkelspelzen und Rohwolle. Das Säckchen kann zugenäht oder einfach zugebunden werden.
Diese kleineren Kräutersäckchen können über Wasserdampf erwärmt werden und auf wärmebedürftige Körperstellen aufgelegt werden. Sie müssen nach jeder Anwendung wieder getrocknet werden und können vier- bis fünfmal verwendet werden. Oder man wärmt das Kräutersäckchen trocken, indem man es zwischen zwei heiße Wärmeflaschen legt, in diesem Fall kann es zehnmal verwendet werden.
Wärmendes Kräuterkissen
Wärmende Kräuter wie Schafgarbe, Rosengeranie oder Weihrauchpflanze, Beifuß und Gewürznelken werden mit Holunderblättern, Buchenlaub und Zirbenspänen gemischt. Die ätherischen Öle, die im Beifuß enthalten sind, wirken nicht nur wärmend und entspannend auf die Muskulatur, sondern beruhigen auch die Nerven und helfen beim Einschlafen. Für ein „Wärme-Kissen“ kann daher eine Kissenhülle mit den oben erwähnten Zutaten gefüllt werden. Natürlich kann ein „Wärme-Schlaf-Kissen“ zusätzlich noch mit anderen schlaffördernden Kräutern wie Hopfen, Lavendel, Kamille oder Zitronenmelisse befüllt werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Entspannendes Kräuterkissen
Geeignete Pflanzen für dieses entspannende Duftkissen sind Kamille, Mädesüß, Lindenblüten und Oreganum, Zitronenmelisse, Kamille, Beifuß, Schafgarbe und Thymian, auch etwas Minze sowie Pfefferkörner und Gewürznelken. Die zu Sträußen gebundenen Pflanzen wurden getrocknet, dann werden die Blüten und Blättchen vom Stängel gerebelt.
Wie schon beschrieben, sollten die Pflanzenteile dabei möglichst grob erhalten werden, da sie sonst rasch ausrauchen. Nun mischt man die Kräuter und Gewürze mit den Dinkelspelzen, Reis, Hirse (oder anderem Füllmaterial) und näht das Kissen zu. Durch die Körperwärme und das Drücken des Kissens werden Duftstoffe frei, welche eingeatmet werden und entspannend, harmonisierend und schlaffördernd wirken.
Extra-Tipp
Einmal ein Kräuterkissen aus reinem Thymian herstellen, es wirkt als warme Kompresse entspannend bei Magen-Darm-Beschwerden und Regelschmerzen. Dazu wird das Kräuterkissen im Dampfkochtopf erhitzt und warm auf die betroffene Stelle gelegt.