Exotische Feigen gedeihen auch in Salzburg
Ein Feigenbaum spielte schon für Adam und Eva eine wichtige Rolle: Seine Blätter dienten ihnen als Schutz nach dem Sündenfall. Seine Früchte sind eine Delikatesse, frisch und getrocknet. Sie schmecken herrlich saftig und angenehm süß. Der Baum liebt ein gemäßigtes, warmes Klima.
In Salzburg wird er daher meist als Kübelpflanze kultiviert und erreicht nur die Größe eines Strauches. Fürs Freiland werden sonnige, geschützte Standorte empfohlen. .
Erfolgreicher Anbau
Auf dem Biohof Schmuckbauer in Oberndorf hat man bereits langjährige Erfahrung mit dem Anbau von Feigen. Die ersten Sträucher wurden dort schon vor rund 20 Jahren gepflanzt. „Die Mama mag sie so gern, darum haben wir das probiert“, erzählt Johanna Bruckmoser. Inzwischen wachsen acht Sträucher am Hof, einige im Freiland, andere im Tunnel. Das funktioniere sehr gut, berichtet die junge Bäuerin. „Jetzt haben die Feigen Hochsaison. Wir ernten täglich etwa zwei Kilo Früchte pro Strauch. Leider mögen die Vögel die Früchte aber auch sehr gern“, sagt sie
Premiere mit Pilzen
Erstmals auf der Schranne war Wolfgang Brandauer, der mit Bio-Edelpilzen den Markt bereichert. „Die Pilze züchte ich seit 2022 daheim im Keller. Die im Wald lasse ich in Ruhe“, erklärt der Kuchler. Er bietet auch selbst gemachtes Pilz-Pesto und -Gulasch an. Die Pilze sind erst im nächsten Jahr wieder auf der Schranne erhältlich. Wolfgang hofft, dass er ab März einen festen Standplatz bekommt.