Die früheren bäuerlichen Handwerkerberufe
Leinentuch zu Hemden verarbeitet
Im Winter kam die Schneiderin für ein paar Tage auf den Hof und verarbeitete das Leinentuch zu Hemden und anderen Kleidungsstücken.
Schuhe aus Schweinehaut
Die Schweinehaut brachte man nach dem Schlachten in die Gerberei. Der Schuster, der ebenfalls im Winter für ein paar Tage auf den Hof kam, verarbeitete das Schweinsleder zu Schuhen für die Bauersleute, die Dienstboten und die Kinder. Für die Kinder wurde ein „Schulranzen“ aus diesem Leder hergestellt.
Die Fassbinder
Auch der Fassbinder kam für Reparaturarbeiten an den Hof und sorgte wieder für intakte Fässer, die für die Arbeit so notwendig benötigten Kübel.
Störhandwerker mitversorgt
Die sogenannten Störhandwerker wurden am Hof für die Dauer ihres Aufenthaltes mitversorgt und gegebenenfalls bereitete die Bäuerin auch eine Schlafstätte für sie.
Zum Schmied musste man ins Dorf
Zu anderen Handwerkern wie dem Schmied, dem Wagner oder dem Sattler, die ihr Handwerk nur in der eigenen Werkstätte ausüben konnten, musste man in das Dorf.