Ballensilage sicher konservieren - übers Feld gred´t
Jetzt dann im Herbst zeigt sich spätestens, ob die Futterqualität der Ballensilage passt und ob die Folierung hält, was sie verspricht. Nach dem Pressen muss der Ballen möglichst rasch und luftdicht verpackt werden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Qualität der Folie, sondern auch ihre Stärke und die Anzahl der gewickelten Lagen.
Sehr dünne oder qualitativ minderwertige Folien sind häufig weniger durchstoßfest, haften schlechter oder weisen Schwankungen in der Materialstärke auf. Schon kleine Beschädigungen oder undichte Stellen ermöglichen das Eindringen von Sauerstoff. Dadurch können Nacherwärmung, Schimmelbildung sowie Verluste an Trockenmasse und Futterwert entstehen.
Die vermeintliche Einsparung beim Folienkauf kann sich daher rasch ins Gegenteil verkehren. Bereits geringe Futterverluste oder nicht mehr verfütterbare Bereiche verursachen oft höhere Kosten als der Mehrpreis einer hochwertigen Folie.
Qualitätsfolien zeichnen sich durch gute Dehnbarkeit, hohe Durchstoßfestigkeit, zuverlässige Haftung und ausreichende UV-Beständigkeit aus. Richtig verarbeitet, bilden sie eine stabile, luftdichte Hülle und schützen den Ballen während Lagerung und Transport.
Auch die beste Folie kann jedoch schlecht geformte oder zu locker gepresste Ballen nicht ausgleichen. Erst das Zusammenspiel aus dichten Ballen, hochwertiger Folie und sorgfältiger Verarbeitung sichert die Futterqualität bis zum Öffnen.