Ackerbauflächen Niederösterreich 2026 (inkl. Bioflächen)
In Niederösterreich bleibt Weichweizen – trotz deutlicher Verluste - mit ca. 143.300 ha die dominierende Kultur. Österreichweit fällt die Weizenanbaufläche auf ihr historisch geringstes Ausmaß von nur mehr ca. 237.000 ha.
Aufgrund attraktiver Preise wurde Dinkel um rund 2.500 ha ausgedehnt. Nach mehrmaligen Flächenrückgängen konnte auch wieder einmal der Roggen einen Zuwachs vermelden (ca. +2.000 ha). Dieser Flächenzuwachs ist vor allem durch einen größeren Bioanbau zu erklären. Österreichweit zeigt Wintergerste unter allen Getreidearten den größten Zuwachs von ca. +4.700 ha. Damit erreicht Wintergerste mit 101.054 ha das größte Anbauausmaß seit 2020 mit 103.473 ha.
Die diesjährige Sommergerstenfläche in Österreich inkludiert 5.055 ha Sommergerste im Herbstanbau. Diese „Besonderheit“ wächst vorwiegend in Niederösterreich (4.940 ha).
Die niederösterreichische Körnermaisfläche weist wieder ein deutliches Plus von rund 2.000 ha auf. Mögliche Gründe sind die deutlich reduzierte Zuckerrübenfläche aber auch die knappe Maisbilanz innerhalb der EU. Auch könnten attraktive „Nassmaisverträge“ der Industrie eine Erklärung darstellen.
Die Ölsonnenblumen- und Kürbisflächen konnten abermals deutlich zulegen. Attraktive Sonnenblumenpreise aber auch die reduzierte Zuckerrübenfläche dürften zu diesem beachtlichen Anstieg beigetragen haben.
Überraschenderweise wurde in Österreich die Rapsfläche - nach einem langjährigen Abwärtstrend - im geringen Ausmaß ausgedehnt. Dieser Zuwachs erfolgte nicht in Niederösterreich, sondern vorwiegend in Oberösterreich und dem Burgenland.
Die Kürbisfläche in Niederösterreich kann sich heuer – nach einer kräftigen Ausdehnung im Vorjahr – nochmals über ein großes Flächenplus von rund 2.600 ha freuen. Niederösterreich bleibt weiterhin das Bundesland mit der größten Kürbisfläche.
Aufgrund der angespannten Vermarktungssituation wurde die Kartoffelfläche reduziert. Die niederösterreichische Zuckerrübenfläche 2026 geht vom Langzeittief im Vorjahr weiter zurück und umfasst somit nur mehr ein Flächenausmaß von rund 15.500 ha. Dies markiert somit einen neuen historischen Tiefststand. Die Zuckerpreise für Jänner 2026 erreichten laut EU-Preismonitoring nur mehr 516 €/t. Verglichen mit dem Vorjahr liegen diese um 43 €/t oder 8 % tiefer.
Bei den BIO-Ackerbauflächen zeichnen sich ähnliche Trends ab. Zuwächse konnten Dinkel, Wintergerste, Roggen und Körnermais erzielen. Verlierer sind Winterweizen, Hafer und Sojabohne (ca. -2.000 ha).
Sonnenblume konnte ebenfalls stark zulegen; österreichweit beträgt die Fläche bereits über 6.600 ha. Andererseits reduzierte sich die Sojabohnenfläche österreichweit auf rund 29.800 ha. Dies sind rund 1.000 ha weniger als 2025.
Aufgrund attraktiver Preise wurde Dinkel um rund 2.500 ha ausgedehnt. Nach mehrmaligen Flächenrückgängen konnte auch wieder einmal der Roggen einen Zuwachs vermelden (ca. +2.000 ha). Dieser Flächenzuwachs ist vor allem durch einen größeren Bioanbau zu erklären. Österreichweit zeigt Wintergerste unter allen Getreidearten den größten Zuwachs von ca. +4.700 ha. Damit erreicht Wintergerste mit 101.054 ha das größte Anbauausmaß seit 2020 mit 103.473 ha.
Die diesjährige Sommergerstenfläche in Österreich inkludiert 5.055 ha Sommergerste im Herbstanbau. Diese „Besonderheit“ wächst vorwiegend in Niederösterreich (4.940 ha).
Die niederösterreichische Körnermaisfläche weist wieder ein deutliches Plus von rund 2.000 ha auf. Mögliche Gründe sind die deutlich reduzierte Zuckerrübenfläche aber auch die knappe Maisbilanz innerhalb der EU. Auch könnten attraktive „Nassmaisverträge“ der Industrie eine Erklärung darstellen.
Die Ölsonnenblumen- und Kürbisflächen konnten abermals deutlich zulegen. Attraktive Sonnenblumenpreise aber auch die reduzierte Zuckerrübenfläche dürften zu diesem beachtlichen Anstieg beigetragen haben.
Überraschenderweise wurde in Österreich die Rapsfläche - nach einem langjährigen Abwärtstrend - im geringen Ausmaß ausgedehnt. Dieser Zuwachs erfolgte nicht in Niederösterreich, sondern vorwiegend in Oberösterreich und dem Burgenland.
Die Kürbisfläche in Niederösterreich kann sich heuer – nach einer kräftigen Ausdehnung im Vorjahr – nochmals über ein großes Flächenplus von rund 2.600 ha freuen. Niederösterreich bleibt weiterhin das Bundesland mit der größten Kürbisfläche.
Aufgrund der angespannten Vermarktungssituation wurde die Kartoffelfläche reduziert. Die niederösterreichische Zuckerrübenfläche 2026 geht vom Langzeittief im Vorjahr weiter zurück und umfasst somit nur mehr ein Flächenausmaß von rund 15.500 ha. Dies markiert somit einen neuen historischen Tiefststand. Die Zuckerpreise für Jänner 2026 erreichten laut EU-Preismonitoring nur mehr 516 €/t. Verglichen mit dem Vorjahr liegen diese um 43 €/t oder 8 % tiefer.
Bei den BIO-Ackerbauflächen zeichnen sich ähnliche Trends ab. Zuwächse konnten Dinkel, Wintergerste, Roggen und Körnermais erzielen. Verlierer sind Winterweizen, Hafer und Sojabohne (ca. -2.000 ha).
Sonnenblume konnte ebenfalls stark zulegen; österreichweit beträgt die Fläche bereits über 6.600 ha. Andererseits reduzierte sich die Sojabohnenfläche österreichweit auf rund 29.800 ha. Dies sind rund 1.000 ha weniger als 2025.